Penne alla Norma mit Bulugalinsen

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Heute habe ich meine geliebten Penne alle Norma (hier), ein köstliches typisch sizialianisches Gericht, in das ich mich in Palermo verliebt habe, mit Belugalinsen kombiniert. Die leicht nussig mundenden, feinen Linsen sorgen für Eiweiß und Eisen und geben dem klassischen Sommeressen eine dezent herbstliche Note.

Einfach eine halbe Tasse Linsen mit der dreifachen Menge Wasser eine halbe Stunde köcheln lassen und kurz vor dem Servieren unter die Gemüsesauce mischen. Mit einem Schuss Balsomicoessig abrunden und fertig.

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One-Pot-Pasta mit Tomaten und Kichererbsen

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Ich koche ja ausgesprochen gern, wie man sich evtl. denken kann.

Ich esse auch gern halbwegs gesunde, richtig leckere und frische Sachen, was ebenfalls ersichtlich sein sollte.

Aber es ist Sommer verdammt nochmal und da stehe ich sicher nicht stundenlang vor dem Herd herum! Dass das alles kein Widerspruch sein muss, beweist dieses formidable Essen. Die Arbeitszeit geht gegen Null. Während die Zutaten im Topf vor sich herumbrüzeln, kann man die Badesachen packen und sich mit Sonnencreme einreiben. Und es schmeckt so köstlich würzig und fruchtig!

Zutaten (für 3 Portionen), Zeit: 25 Minuten

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 6 mittelgroße Strauchtomaten (geachtelt und das grüne Ende entfernt)
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 1 kleine Dose schwarze entsteinte Oliven
  • 300g Pasta, also Penne, Spirelli oder was auch immer
  • Kräuter der Provence nach Belieben
  • Schuss Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • Prise Pfeffer
  • Balsamicoessig Vinaigrette zum Verfeinern

1. Alle Zutaten bis auf die Vinaigrette in einen großen Topf füllen. Die Gemüsebrühe sollte die übrigen Zutaten dabei gerade so überdecken.

2. Jetzt einfach bei mittlerer Hitze köcheln bis das Wasser zum größten Teil aufgebraucht ist. Gegen Ende ein wenig rühren, damit nichts festklebt.

3. Mit der Vinaigrette servieren. Die ist wirklich nicht nur Deko, damit das Zeug irgendwie nach was aussieht, es rundet das Ganze tatsächlich ab und schmeckt dadurch besonders delikat.

Pesto mit geräucherten Mandeln, frischen Tomaten und Petersilie

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Angeregt durch einen Italienurlaub, der lange zurück liegt, habe ich einmal Rauchmandeln und frische Tomaten im Pesto verwendet.

Das war wirklich eine gute Eingebung: Schmeckt würzig-pikant und doch frisch.

Ich glaube, in dem Ursprungsrezept war es Basilikum, aber das gab es gerade nicht, also habe ich Petersilie verwendet.

Zutaten (für 3-4 Pasta-Portionen), Zeit: 5 Minuten

  • 1 Bund Petersilie, kraus
  • 1 1/2 Hände voll Rauchmandeln
  • ca. 120 ml Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 7-8 Cocktailtomaten
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten mixen/pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu Spirellinudeln, Baguette, Fladenbrot… servieren!

Jambalaya mit Zucchini

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Auch Jambalaya ist eine kulinarische Inspiration, die ich aus New Orleans mitgenommen habe. Fleisch bzw. Fisch können durch Seitan ersetzt werden – aber ausschließlich mit Gemüse schmeckt das feurige Südstaatenessen ebenso köstlich.

Zutaten (für 3-4 Portionen), Zeit: 50 Minuten

  • 2 Tassen brauener Reis (gewaschen)
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 rote Paprikaschote (weiße Teile und Strunk entfernt, klein geschnitten)
  • 1 EL Jalapenos
  • 3-4 Stangen Sellerie (klein geschnitten)
  • 1 Zucchino (klein geschnitten)
  • 5-6 Tomaten (klein geschnitten)
  • optional: Seitan (klein geschnitten), hier
  • Schuss Worcerstersauce, vegane
  • Schuss Hot Sauce
  • 1 TL Paprikapulver rosenscharf
  • 4 Tassen Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Salz
  • 3 Lorbeerblätter
  • Olivenöl

1. In einem großen Topf oder einer großen Pfanne: Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Jalapenos im heißen Olivenöl ca. 3 Minuten anbraten.

2. Tomaten hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Reis, Brühe, Worcestersauce, Hot Sauce, Paprikapulver und  Lorbeerblätter hinzufügen und aufkochen.

4. Wenn es kocht, Topf herunterschalten. Nach 20 Minuten, Zucchinistückchen und Paprika hinzufügen. Weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis gar und das Wasser aufgesogen ist. Pfeffern und ggf. salzen.

 

 

Gumbo New Orleans Style

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Von meinem einwöchigen New York und New Orleans Trip habe ich einige Eindrücke und Inspirationen mit nach Hause genommen. Mit den „Hot Sauces“, die von mir mitgeschleppt wurden, werde ich wohl noch einige köstliche Gumbos kochen, denn Gumbo ist einfach extrem lecker – würzig, feurig und durch die Roux, die Mehlschwitze, auch schön cremig.

Beim Kochen habe ich die CD eines Musikers gehört, der mein persönliches Highlight in der Stadt des Jazzes und  des Mardi Gras war – Jeff Chaz

Gumbo und Musik waren einfach großartig – auch hier in meiner Berliner Küche!

Zutaten (für 4 Portionen), Zeit: 1 1/4 Stunden

  • 1 grüne Paprikaschote (ausgenommen und in mundgerchte Stückchen geschnitten
  • 1 Tasse Okraschoten (gedrittelt)
  • 1 Zucchini (in mundgerechte Stückchen geschnitten)
  • 3 Stangen Sellerie
  • 5 EL Mehl
  • 5 EL Olivenöl
  • 5-6 Tomaten (klein geschnitten)
  • 5 EL Tomatenmark
  • Worchestersauce, vegan
  • 1 Zwiebel
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Thymian
  • 1/2 TL Oregano
  • 1 TL Chiliflocken
  • Paprikapulver, rosenscharf
  • 6 Tassen dünne Gemüsebrühe
  • optional: Seitan (hier)
  • Hot Sauce (z.B. Tabasco)
  • 2 Tassen brauner Reis

1. Mehl und Olivenöl bei geringer Hitze 20-25 Minuten lang anrösten, bis die „Roux“ schön cremig und bräunlich ist. Die Farbe von Vollmilchschokolade ist ideal, dunkler geht aber auch. Das Rühren dabei ist wichtig.

2. Sellerie, Okraschoten, Paprika, Zwiebeln, Chiliflocken, Paprikapulver und  Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Tomaten und  Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Thymian, Oregano sowie Tomatenmark würzen.

4. Reis aufsetzen und kochen.

5. Nach 10 Minuten Zucchini und Seitan in den Topf geben und weitere 20 Minuten kochen lassen.

6. Mit der Hot Sauce und Worchestersauce würzen und zusammen mit dem Reis servieren.

Tipp: Dazu passt Bier, gern auch Malzbier.

Everything-goes-Tomatencurrysauce mit Blumenkohl

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Es war mal wieder so weit: Es musste ein Curry geben! Und es musste meine Lieblingssauce sein (hier). Sie macht alles mit und ist immer großartig! Ich liebe sie!

Heute habe ich 2 Knoblauchzehen ergänzt und zu Beginn mit angebraten. Als Gemüse gab es 1 Kopf grünen Blumenkohl und 1 grüne Paprikaschote (beides in mundgerechte Stücke geschnitten). Außerdem habe ich noch 150g Tofu und 1 Dose Kokosmilch hinzugefügt, zeitgleich mit dem Gemüse.

Das ergaben dann 2 große Portionen und hat ca.30 Minuten gedauert.

Mango-Mangold mit Couscous

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Dieses süß-scharfe Zeug wird euch verzaubern, ein Löffel und ihr seid hin und weg!

Zutaten (für 4 Personen), Zeit: 40 Minuten

  • 400g Mangold (von den harten Stielen befreit und in mundgererechte Stücke geschnitten, die hellen, harten Teile von den grünen trennen)
  • 1 Mango (geschält und vom Kern mundgerechte Stückchen abschneiden)
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1-2 Hände voll Rosinen
  • optional: Pinienerne
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Agavendicksaft
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 5 Nelken
  • 1/2 TL Fenchelpulver
  • 2 Sternanis
  • 1 TL Chiliflocken
  • Couscous

1. In einer sehr großen Pfanne oder einem beschichteten Topf: Zwiebeln in heißem Olivenöl anbraten, bis sie glasig sind. Knoblauch, Chiliflocken, Zimt, Nelken, Fenchel und Sternanis hinzufügen und kurz mitbraten. Harte Mangoldstückchen hinzufügen und ebenso mitbraten. Mit Tomaten und Wasser ablöschen. Rühren!

2. Nach 10 Minuten grüne Mangoldstückchen, Mangostücke, Pinienerne und Rosinen hinzufügen.

3. Couscus nach Packungsanleitung zubereiten.

4. Wenn alles fertig ist: Sternanis entfernen, salzen, pfeffern und mit Agavendicksaft nach Belieben süßen.