Würziger Miso-Eintopf mit Reisbandnudeln und Zucchini

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Es wird wieder herbstlich und das heißt, dass es wieder reichlich Eintöpfe gibt. Dieser Miso-Eintopf ist natürlich japanisch inspiriert und mit Saisongemüse angereichert. Schmeckt hervorragend und macht wenig Arbeit!

Zutaten (für 3-4 Portionen), Zeit: 25 Minuten

  • 1 Zucchini (gewürfelt)
  • Reisbandnudeln, Menge nach Geschmack
  • optional: Frühlingszwiebeln (in Scheibchen geschnitten)
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Misopaste
  • 100g Tofu (gewürfelt)
  • 1/2 Hand voll Algen
  • neutrales Öl oder Sesamöl
  • optional: Sojasauce
  1. In einem mittelgroßen Topf: Zucchini und Tofu in heißem Öl anbraten.
  2. Gemüsebrühe hinzufügen und Nudeln dazu geben.
  3. Algen hinzufügen.
  4. Misopaste mit einer Tasse der Brühe vermengen und hinzufügen.
  5. Köcheln bis Zucchini und Nudeln bissfest sind.
  6. Optional mit Sojasauce abschmecken.
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Herzhafte Zucchini-Lasagne

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Lasagne fand ich bereits als Kind nahezu unwiderstehlich – weshalb ich mich Garfield wohl so verbunden fühlte. Das Tolle ist, dass man sie so herrlich variieren kann, je nachdem was der Kühlschrank gerade so bietet und worauf man Lust hat.

Ich hatte eine große, gelbe Zucchini im Kühlschrank, die durch zwei kleine grüne ersetzt werden kann. Hier geben Räuchertofu und Räucherpaprika dem Gericht eine äußerst herzhafte Note.

Zutaten (für 3 Portionen), Arbeitszeit: 25 Minuten, Backzeit: 20 Minuten

  • 1 große gelbe oder 2 kleine grüne Zucchini (klein geschnitten)
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Olivenöl
  • Schuss Sojacuisine der andere vegane Sahne
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 150g Räuchertofu
  • 1/2 TL Räucherpaprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lasagneplatten, je nach Auflaufform
  • Hefeschmelz (hier)
  1. In einer beschichteten Pfanne: Zwiebel in heißem Olivenöl glasig braten. Knoblauch und Paprikapulver hinzufügen und 1-2 Minuten mitbraten.
  2. Zucchni hinzufügen und kurz anbraten.
  3. Tomaten hinzufügen sowie Sojacuisine, Tomatenmark und den Räuchertofu.
  4. Das Ganze köcheln lassen, bis die Zucchini bissfest sind und die Sauce angedickt ist. Salzen und pfeffern.
  5. In einer beschichteten Auflaufform Sauce und Lasagneplatten im Wechel schichten. Mit der Sauce beginnen und mit den Platten abschließen.
  6. Hefeschmelz darüber verteilen.
  7. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten lang backen.

Tipp: Es gibt eine Tofusorte, die sich als ,,real smoked Tofu“ bezeichnet. Die hat mich wirklich überzeugt!

Milder Gurke-Dill Brotaufstrich

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Dieser Brotaufstrich ist schnell gemacht und schmeckt erfrischend köstlich. Mit ein paar Radieschen getoppt ist er ebenfalls ein Gaumenschmaus!

Zutaten (für 10-15 Brote), Zeit: 5 Minuten

  • 1/2 große Gurke oder 1 kleine (entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
  • 1/2 Bund Dill
  • 50 g Tofu
  • 2 EL Leinöl
  • 1 kleine Handvoll Sonnenblumenkerne
  • Kräutersalz
  • optional: Pfeffer

Alles gründlich vermischen und auf einer leckeren Scheibe Brot genießen.

Scrambled Tofu Frühstücks Burrito

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Resteverwertung führt mitunter zu fantastischen Crossover-Gerichten. Hier vereinen sich auf schmackhafteste Art  Chinakohl, Weizenfladen sowie Rucola.

Zutaten (für 4 Burritos), Zeit: 20 Minuten

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (gehackt)
  • 200g Tofu (mit der Hand klein gebröselt)
  • 1/4 Chinakohl (klein geschnitten)
  • 3 EL Gomasio (gerösteter Sesam mit Meersalz)
  • Currypulver
  • Sojasauce
  • Sesamöl
  • nach Geschmack: Rucola
  • optional: Chili-Sauce

1. In einer Pfanne: Zwiebeln in heiße Öl glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen. Chinakohl hinzufügen.

2. Tofu hinzufügen und alles rühren, bis der Tofu ganz leicht bräunlich ist.

3. Mit Currypulver, Sojasauce und Gomasio würzen.

4. Fladen erhitzen, Pfanneninhalt in der Mitte plazieren, Rucola darüber drappieren und optional Sauce dazu geben. Das hintere Ende zuerst nach vorn klappen und dann die Seiten zur Mitte klappen.

Den Tag fantastisch starten!

Tofu-Avacado-Brot

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Auf die Frage, was Veganer auf ihre Brotscheiben legen, konnte ich zu Beginn meiner Vegan-Zeit nur die Antwort „Vegane Aufstriche“ geben. Klar, man kann auch sein Konto für Ersatzkäse und Pseudofleisch plündern, aber das tut auf Dauer weder dem Konto noch der Gesundheit gut. Besonders veganer Käse steckt wirklich voller zweifelhafter Zutaten. Probiert es ruhig aus, alles ok, ihr werdet es überleben und es schmeckt nicht mal schlecht – aber denkt nicht, das wäre die einzige Möglichkeit, seine Stulle zu genießen. Es gibt nämlich noch viel mehr Möglichkeiten und daher stelle ich nun ein paar meiner Lieblings-Brotkreationen vor.

Diese Variante schmeckt ziemlich herzhaft. Da manche Leinöle eine dezet fischige Note haben, kann der gewitzte Veganer seinen Fischhunger dabei hemmungslos ausleben und erhält nebenbei einige gesunde Fette.

Macht ziemlich süchtig!

Zutaten (für ein belegtes Brot), Zeit: 2-3 Minuten

  • 2 Scheiben Tofu, natur
  • 1/4 Avocado (in Scheiben geschnitten)
  • vegane Mayonaise
  • Schuss Leinöl
  • Salz Pfeffer

Einfach erst das Brot mit Mayonaise bestreichen, Tofu und Avocado darauf schichten, Schuss Öl drüber, salzen und pfeffern und genießen!

Tipp: Auch tauglich als Sandwich!

Mie-Nudeln mit Tofu und Gemüse

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Asiatische Nudelpfannen sind einfach immer lecker und einfach immer einfach. Nudeln kochen, ein wenig Gemüse in den Wok hauen und schon ist man im kulinarischen Himmelreich.

Zutaten (für 3-4 Potionen), Zeit: 20 Minuten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Ingwer (gehackt)
  • Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 150g Tofu (gewürfelt)
  • 1 Zuchhino (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprikaschote (in Streifen geschnitten)
  • 2 Möhren (geschrubbt und in Streifen geschnitten)
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Schuss Agavendicksaft
  • 3-4 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • Salz
  • Sriracha-Sauce
  • 200g Mienudeln

1. Mie-Nudeln bissfets kochen.

2. Hälfte des Knoblauchs und des Ingwers mit 2 EL Sesamöl und 2 EL Sojasauce verrühren und mit den Tofu in einer kleinen Schüssel damit vermischen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 10-15 Minuten lang backen.

3. Restlichen Knoblauch und das Gemüse im heißen Sesamöl kurz anbraten. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Tofu hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten. Übrige Sojasauce, Brühe und Agavendicksaft hinzufügen. Ggf. salzen.Nudeln und Tofu uterrühren und mit Sriracha-Sauce servieren.

Curry mit Süßkartoffelnudeln und Chinakohl

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Ob ich irgendwann einmal durch einen asiatischen Supermarkt schlendern werde und bei allen Lebensmitteln sagen kann ,,kenne ich, habe ich auch schon verwendet“? Bis dahin ist es noch ein weiter, spannender Weg.

Diesmal waren es Süßkartoffelnudeln, die ein neues kulinarisches Erlebnis sein sollten. Sie erinnern im Trockenzustand an Reisbandnudeln und so habe ich sie auch behandelt. Allerdings brauchten sie wesentlich länger um weich zu werden und waren dann auch dicker. Geschmacklich kommen sie wiederum Reisbandnudeln relativ nahe und da ich diese sehr schätze, war das Ergebnis sehr schmackhaft.

Zutaten (für 4 Personen), Zeit: 30 Minuten

  • 1 rote Zwiebel (gehackt)
  • Prise Cayennnepfeffer
  • TL Ingwer (gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 5 Tassen Gemüsebrühe
  • 200g Tofu (gewürfelt)
  • 100g Süßkartoffelnudeln
  • 4 Tassen Chinakohl (in mundgerechte Stück geschnitten)
  • 1 rote Paprika (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Sesamöl
  • Salz
  • Koriander- oder Petersilienblätter

1. Die Nudeln in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

2. In einem großen Topf: Im heißen Öl die Currypaste mit dem Cayenepfeffer und den Zwiebeln anbraten. Nach 2 Minuten Ingwer und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Paprika, Chinakohl, Tofu und Brühe hinzufügen. 10 Minuten köcheln lassen.

4. Kokosmilch, Zitronensaft und Agavendiclsaft sowie die Nudeln hinzufügen und aufkochen.

5. Mit Petersilie oder Koriander servieren.