Deftige Wirsing-Suppe

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Ich habe einen Thermomix geerbt und bin ganz glücklich damit. Momentan habe ich cremige Suppen für mich entdeckt. Das geht so wahnsinnig einfach und man ist auf gesunde und  äußerst leckere Weise ziemlich satt.

Hier ist nun meine extrem simple aber sehr leckere Wirsingsuppe. Ihr könnt das Gericht natürlich mit ein wenig gesundem Menschenverstand ohne Probleme mit einem herkömmlichen Kochtopf und einem Pürierstab nachkochen. Aber mit dem Thermomix kann ich halt nebenbei noch andere Dinge erledigen 🙂

Rezept (für 4 Personen), Zeit: 35 Minuten

  • 5-6 mittelgroße Kartoffeln (geschält und halbiert)
  • 1/3 kleiner Wirsingkopf (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 1 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Päckchen Räuchertofu (Päckchen geachtelt)
  • 5-6 EL Soyacuisine
  • Muskatnuss
  • Soyasauce
  • Tabasco
  1. Die Kartoffeln, die Wirsingstückchen und die Brühe für 3 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.
  2. 20 Minuten bei Voraroma und Rührstufe 2 erhitzen.
  3. Auf Stufe 9 für 8-9 Sekunden pürieren.
  4. Weiter rühren auf Stufe 2. Tofu und Soyacuisine hinzufügen.
  5. Mit Soyasauce, Muskatnuss und Tabasco abschmecken.
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Quietschrotes Süppchen

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Diese Suppe besticht nicht nur durch ihre extrem rote Farbe, sondern auch ihren sowohl erdigen als auch fruchtigen Geschmack. So einfach sie in der Zubereitung ist, so raffiniert mundet sie. Ideal, um Gäste zu betören oder sich selbst etwas besonders Gutes zu gönnen.

Zutaten (für 6-7 Portionen Suppe), Zeit: 40-50 Minuten

  • 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis (entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 1 riesige oder 2 kleine Knollen rote Beete (geschält und in Stückchen geschnitten)
  • 1 kleine Zwiebel (gehackt)
  • Schuss Olivenöl
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 TL Rosmarinpulver
  • Prise Chili
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  1. In einem großen Topf: Zwiebeln und Chili in heißem Olivenöl anbraten.
  2. Kürbis und rote Beete hinzufügen und kurz mitbraten.
  3. Mit Brühe ablöschen. So viel Brühe verwenden, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist.
  4. Köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Mandelmus und Rosmarin hinzufügen.
  6. Pürieren.
  7. Mit Brühe nach Geschmack auffüllen und mit Pfeffer abschmecken.

Feines Bärlauch Süppchen

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Veronika, der Bärlauch wächst!

Die Bärlauchsaison muss einfach ausgekostet werden und so habe ich schnell dieses delikate Süppchen kreiert.

Zutaten (für 4-5 Portiönchen), Zeit: 30 Minuten

  • 7-8 Kartoffeln (geschält und geviertelt)
  • Bund Bärlauch
  • 1 Stange Lauch (vom Strunk und den sehr dunklen Blättern befreit und in Scheiben geschnitten)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • optional: Schuss vegane Sahne
  • 2 Birnen (geschält, entkernt und klein geschnitten)
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

1. In einem mittelgroßen Topf: Lauch in Olivenöl anbraten. Kartoffeln und Brühe hinzufügen. Kochen.

2. Nach 10 Minuten den Bärlauch und die Birnenstückchen hinzufügen und weiter köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.

3. Alles pürieren, mit veganer Sahne, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Topinambur-Süppchen

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Macht sich das leckere Süppchen nicht gut, in Omas schicken Suppenschüssel?

Topinambur klingt nach afrikanischem Tanz, wächst aber in vielen heimischen Gärten – habe Origninalaussagen heimischer Gartenbesiter, die dies bezeugen können.

Mit Safran, Orangensaft und einem Schuss Weißwein ergibt dies eine richtig edle Vorspeise – oder eben ein leichtes Mittag/Abendessen mit einer Scheibe Brot dazu.

Zutaten (für 5-6 Suppenschüsselchen), Zeit: 30-40 Minuten

  • Suppengrün bis auf die Petersilie (alles geschält bzw. geschrubbt und klein geschnitten)
  • 1/2 Kilo Topinambur (geschält und klein geschnitten)
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (gehackt)
  • Prise Safran
  • Schuss Weißwein
  • Saft einer Blutrorange
  • 5 Tassen Gemüsebrühe
  • 200ml vegane Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Muskat
  • Olivenöl

1. In einem eher kleinen Topf: Zwiebel in heißem Öl anbraten, Knoblauch hinzufügen.

2. Mit der Brühe ablöschen. Gemüse hinzufügen und köcheln lassen, bis alles weich ist.

3. Pürieren und mit Safran sowie Muskat würzen. Vegane Sahne und Orangensaft hinzufügen.

4. Aufkochen lassen. Salzen, pfeffern und mit Schuss Weißwein abschmecken.

Würzige Sellerie-Apfel-Suppe

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Heimisches Gemüse und exotische Zutaten können bisweilen eine betörende Mischung ergeben. In dieser scharfen Suppe werden Sellerie, Apfel und Kartoffeln zusammen durch Safran, Curry und Kokosmilch zu einem wahren Geschmacksabenteuer.

Zutaten (für 4-5 Portionen), aktive Zeit: 15 Minuten, Gesamtzeit: 45 Minuten

  • 1/2 Sellerieknolle (in kleine Stückchen geschnitten)
  • 1 säuerlicher Apfel (dito)
  • 3-4 Kartoffel (ebenso)
  • 1 Messerspitze Safran
  • 2 TL Currypulver
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Schalotte (gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (gehackt)
  • Sesamöl

1. In einem große Topf: Schalotte in heißem Sesamöl glasig dünsten, Knoblauch und Safran sowie Currypulver hinzufügen, rühren und nach einer Weile mit Gemüsebrühe ablöschen.

2. Kartoffeln und Sellerie hinzufügen und 20 Minuten auf mittlerer Stufe  kochen.

3. Kokosmilch und Apfelstückchen hinzufügen und nach weiteren 10 Minuten Gekoche pürieren.

 

Rote-Bete-Suppe mit Sprossen

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Meine im Glas sprossenen Sprossen sind fertig gesprossen und so gibt es heute eine  fruchtige Rote-Bete-Suppe Suppe mit Sprossen. Achtung Wortwitz: Ausgesprossen lecker! Haha

Zutaten (für zwei kleine Portionen) 

Arbeitszeit: 10 Minuten, Gesamtzeit: 40 Minuten

  • 3 Knollen Rote Bete (geschält und gewürfelt)
  • 1/2 Schalotte (gewürfel)
  • 3 EL Sojadrink, andere vegane Sahne oder veganer Sauerrahm
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Zitronensaft
  • Chili
  • Cumin
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Handvoll Sprossenmischung (in meinem Fall Mungbohnen, Linsen und Senf)

1. Rote Bete, Schalotte und Ingwer 30 Minuten lang kochen und am Ende pürieren.

2. Nach Geschmack würzen und mit den Sprossen servieren.

Tipps:

1. Wenn man darauf Wert legt, das viele Eisen der Roten Bete aufzunehmen, sollte man KEINEN Sojadrink verwenden, sondern Reisdrink o. ä., denn Soja hemmt (genau wie Milchprodukte, Alkohol und Koffein) die Eisenaufnahme.

2. Natürlich schmeckt die Suppe auch ohne Sprossen – nur nicht so sehr nach Frühling!