Würziges Miso-Broccoli-Wok-Gericht

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Dieses würzige Gericht ist ziemlich simpel in der Zubereitung und dennoch vielschichtig im Geschmack. Knackiger Broccoli trifft auf samtige Kichererbsen, köstliche Reisbandnudeln und würzige Misopaste. Was will das Veganerherz mehr als Grünzeug, Bohnen und Nudeln? Ach ja: Japanische Algen geben den letzten Schliff. Einfach perfekt!

Zutaten (für 3-4 Portionen), Zeit: 30 Minuten

  • 1 Pfund Broccoliröschen, klein
  • 1 kleine Zwiebel (gehackt)
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 1-2 Tassen Gemüsebrühe
  • Sesamöl
  • 2 EL Misopaste
  • 3-4 EL Wakame-Algen
  • Schuss Sojasauce
  • 150 g Reisbandnudeln
  1. Im Wok: Zwiebeln in heißem Öl glasig dünsten.
  2. Broccoli scharf anbraten, bis er leicht bräunliche Stellen zeigt und bissfest ist.
  3. Nudeln in einem anderen Topf bissfest kochen.
  4. Kichererbsen in den Wok geben.
  5. Brühe und Misopaste hinzufügen. Algen unterrühren.
  6. Nudeln in den Wok geben und alles einige Minuten durchziehen lassen. Mit einem Schuss Sojasauce abschmecken. Es ist so gedacht, dass das Gericht etwas Flüssigkeit enthält!
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Kichererbsensalat für´s Sandwich

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Dieses Zeug geistert in allen möglichen Foren und Kochbüchern auf die ein oder andere Art herum. So habe ich mich davon inspirieren lassen und meinen eigenen veganen „Thunfischsalat“ kreiert. Ich war noch nie besonders scharf auf letzteres, aber Kichererbsen mag ich ziemlich gern. Zudem enthalten diese viel Eisen und das kann nie schaden.

Lecker ist es garantiert und wie gemacht zum Mitnehmen für sommerliche Abenteuer oder romantische Picknicks!

Zutaten (für 4-5 Sandwiches)

  • 1 kleine Dose Kichererbsen (mit der Gabel zerdrückt)
  • 1 Stange Sellerie
  • 2-3 EL vegane Mayonaise
  • Dill nach Geschmack
  • Schuss Sojasauce
  • 1 EL Kapernwasser
  • 1/2 Zwiebel (gehackt)

Alles vermischen und ein leckeres Sandwich daraus machen!

Scrambled Tofu Frühstücks Burrito

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Resteverwertung führt mitunter zu fantastischen Crossover-Gerichten. Hier vereinen sich auf schmackhafteste Art  Chinakohl, Weizenfladen sowie Rucola.

Zutaten (für 4 Burritos), Zeit: 20 Minuten

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (gehackt)
  • 200g Tofu (mit der Hand klein gebröselt)
  • 1/4 Chinakohl (klein geschnitten)
  • 3 EL Gomasio (gerösteter Sesam mit Meersalz)
  • Currypulver
  • Sojasauce
  • Sesamöl
  • nach Geschmack: Rucola
  • optional: Chili-Sauce

1. In einer Pfanne: Zwiebeln in heiße Öl glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen. Chinakohl hinzufügen.

2. Tofu hinzufügen und alles rühren, bis der Tofu ganz leicht bräunlich ist.

3. Mit Currypulver, Sojasauce und Gomasio würzen.

4. Fladen erhitzen, Pfanneninhalt in der Mitte plazieren, Rucola darüber drappieren und optional Sauce dazu geben. Das hintere Ende zuerst nach vorn klappen und dann die Seiten zur Mitte klappen.

Den Tag fantastisch starten!

Scrambled Tofu mit Dill und Paprika

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Dieses „vegane Rührei“ ist wirklich supersimpel und man kann es nach Lust und Laune variriieren. Ich habe mich heute für Paprika-Dill entschieden und das war ein toller  Start in den Sonntag.

Die Grundzutaten sind ansonsten nur Tofu, Öl oder anderes Fett, Salz und Pfeffer.

Zutaten (für 2 Frühstücke), Zeit: 10 Minuten

  • 300g Tofu (mi den Händen zerkrümelt, so dass es bereits ausieht wie Rührei)
  • 1/2 rote Paprika (klein geschnitten)
  • 1 Stange Frühlingszwiebel (vom Strunk und den dunkelgrünen Blättern befreit und in Scheiben geschnitten)
  • Dill, nach Geschmack
  • Salzen
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
  • Schuss Sojasauce
  • Olivenöl oder geschmacksneutrales Öl

1. In einer Pfanne: Öl erhitzen, Frühlingszwiebeln und Paprikastückchen anbraten.

2. Tofu hinzufügen und ein paar Minuten mitbraten.

3. Salzen, pfeffern, mit Paprika und Sojasauce würzen. Dill unterheben. Zu Toast servieren.

Tipp: Schmeckt auch super mit Sesamöl und Gomasio (gerösteter Sesam mit Meersalz)!

Spitzkohl-Sobanudelpfanne mit Tofu

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Dieses Gericht ist mal so gar nicht authentisch, aber ziemlich lecker und schnell umsetzbar.

Zutaten (für 2-3 Portionen), Zeit: 20 Minuten

  • 1 Spitzkohl (vom Strunk befreit, längs halbiert und in Scheibchen geschnitten
  • 150g Tofu (gewürfelt)
  • Sesamöl
  • 1-2 TL Ingwer (gehackt)
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • 1 Bund Schnittlauch (gehackt)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Zitronengraspulver
  • Sojasauce
  • 150 g Sobanudeln
  • Salz
  • optional: Srirachasauce

1. In einem Wok bei hoher Temperatur: Knoblauch und Ingwer mit dem Zitronengras im heißen Öl anbraten.

2. Spitzkohl und Tofu kross anbraten.

3. Währenddessen die Sobanudeln in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

4. Wenn der Tofu bräunliche Stellen hat, Nudeln in den Wok geben. Mit Sojasauce würzen. Optional etwas Öl hinzufügen. Nudeln etwas mitbraten. Salzen, wenn euch die Sojasauce nicht salzig genug ist.

5. Im selben Wok eine Stelle frei schaufeln und den schwarzen Sesam rösten – oder seperat, wenn ihr perfektionistischer seid als ich oder einfach eine Spülmaschine besitzt.

5. Mit dem Schnittlauch und optional der Sriracha-Sauce servieren.

Atypische Minestrone mit Kichererbsen und Sekt

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Nach den Burgern und den ganzen Sandwiches brauchte ich mal reichlich Gemüse. Und das haben wir hier: Reichlich knackiges Sommergemüse mit Kichererbsen und einem riesigen Schuss Sekt.

Anstelle des traditionallen Specks habe ich getrocknete Tomaten verwendet, was immer eine gute Speck-Alternative ist.

Atypisch ist diese Minestrone, weil die Italiener da sicher weder Sekt noch Sojasauce hinein schütten, aber was soll`s! Anstelle der Kichererbsen werden meist Nudeln oder Reis gewählt, aber ich wollte mal etwas ganz und gar Gesundes auf den Tisch bringen.

Davon kann ich nun meine nicht vorhandene (bzw. nicht gerade um die Ecke lebende) Großfamilie ernähren.

Zutaten (für eine 8-köpfige Menschenansammlung oder die Tiefkühltruhe)

Zeit: 1 Stunde

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 4 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1 Zucchini (gewürfelt in 3-4 cm große Würfel)
  • 2 Möhren (in ca.1-2 cm breite Scheiben geschnitten)
  • 1 Kolben Mais (die Kerne natürlich entfernt, oder aus der Dose)
  • 4 Tassen grüne Bohnen (in 3-4 cm lange Streifen geschnitten und die Enden entfernt)
  • 4 Tomaten (von den grünen Enden befreit und geachtelt)
  • 3 Tassen vorgekochte Kichererbsen (oder 1 große Dose)
  • 2 mittelgroße rote Chilischoten
  • 0,2 ml Sekt
  • Salz
  • Sojasauce
  • Schuss Balsamicoessig
  • Pfeffer
  • Paprika edelscharf
  • 2 Tassen glatte Petersilie (gehackt)
  • Olivenöl
  • 8 getrocknete eingelegte Tomaten (in schmale Scheibchen geschnitten)
  • 4 EL Kapern
  • 5 EL Kapernsud

1. In einem großen Topf: Zwiebel, Chili und Knoblauch in heißem Öl anbraten.

2. Bohnen und Möhren hinzufügen und mitbraten. Den Mais ebenfalls, falls er frisch ist, ansonsten später zusammen mit den Kichererbsen.

3. Nach 5 Minuten restliches Gemüse sowie Kapern, Sojasauce und Kapernsud hinzufügen.  Mit Wasser aufschütten, so dass das Wasser ca. drei Fingerbreit über dem Gemüse ist und so lange köcheln lassen, bis die Bohnen und die Möhren bissfest sind.

4. Petersilie, getrocknete  Tomaten, Balsamicoessig und Kichererbsen hinzufügen und kurz aufochen lassen.

5. Salzen, pfeffern und mit Paprika abschmecken. Kurz vor dem Servieren, den Sekt hinzufügen und kurz erwärmen lassen (nicht kochen).

Tipp: Minestrone ist eine klassische italienische Vorspeise. Mit einem guten Stück Brot kann man aber auch eine Hauptspeise daraus machen – oder ein leichtes, figurbewusstes Mittagessen 🙂