Feuriges Udonudelcurry mit Chinakohl und lila Möhren

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Purple Haze Möhren sind einfach wunderbar: Sehen aus wie gebatikt und färben alles mögliche pastell- lilafarben, so wie hier die Udonnudeln. Lecker ist das ganze Gericht übrigens auch noch!

Zutaten (für 3 Portionen), Zeit: 20-25 Minuten

  • 4 Purple Haze Möhren (oder herkömmliche, auch gut, aber geschrubbt und klein geraspelt)
  • 1/2 Chinakohl, in feine Streifen geschnitten
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL grüne Currypaste
  • 2 Päckchen vorgekochte Udonnudeln
  • Koriander (gehackt)
  • ggf. Prise Salz
  1. Kokosmilch im Wok mit der Currypaste und der Erdussbutter erhitzen.
  2. Gemüse hinzufügen.
  3. Nudeln kurz kochen.
  4. Nudeln hinzufügen, wenn das Gemüse fast bissfest ist.
  5. Zusammen weiter köcheln lassen.
  6. Mit Koriander servieren.
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Blumenkohl-Curry-Eintopf

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Es gibt Tage, an denen möchte man einfach nicht so viel am Herd stehen – weil Frühling ist, weil man entschleunigen möchte, weil man einfach noch ein Leben jenseits der Küche und dieses Blogs hat.

Trotzdem sollte die Gesundheit nicht zu kurz kommen.

Dann ist ein großer Eintopf eine gute Entscheidung, von dem man sich einige Zeit ernähren kann. Dieser Eintopf sättigt gehaltvoll durch rote Linsen sowie Süßkartoffeln und spendet Vitamine durch Blumenkohl, Möhren und Koriander – und er mundet ausgezeichnet!

Zutaten (für 6-7 Portionen)

  • 2 Zwiebeln (gehackt)
  • 2-3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 3 Möhren
  • 1 EL rote Currypaste
  • Prise Zitronengras
  • 2 Tassen rote Linse (gewaschen)
  • 1 Blumenkohl (mundgerechte Röschen vorsichtig getrennt)
  • 3 Möhren (geschrubbt und in Scheiben geschnitten)
  • 1 Süßkartoffel (geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • Sesamöl
  • Gemüsebrühe
  • 1 1/2 bis 2 Dosen Kokosmilch
  • Salz
  • Koriander

1. In einem großen Topf: Zwiebeln in heißem Öl glasig dünsten.

2. Knoblauch und Currypaste hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Gemüse und Linsen hinzufügen und so viel Brühe hinzufügen, dass das Gemüse bedeckt ist. 1 Stunde köcheln lassen. Kokosmilch hinzufügen und durchziehen lassen. Ggf. Brühe nachschütten – je nachdem wie flüssig ihr den Eintopf mögt.

4. Optional salzen und mit Koriander servieren.

Spitzkohlpfanne mit Sobanudeln

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Kohl ist gesund und ziemlich lecker, wenn man ihn richtg zubereitet. Mit Sobanudeln eine simple aber formidable Mischung!

Zutaten (für 2-3 Portionen), Zeit: 20 Minuten

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 1 Zehe Knoblauch (gehackt)
  • 1/2 Kopf Spitzkohl (vom Strunk befreit und klein geschnitten)
  • 2 Möhren (geschrubbt und geraspelt)
  • 2 kleine Päckchen vorgekochte Sobanudeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste – oder weniger, wenn ihr das nicht verkraftet 🙂
  • 1-2 TL thailändisches Currypulver
  • Salz
  • Gomasio (geröstete Sesamsamen mit Meersalz)
  • Korianderblätter
  • Sesamöl

1. In einer tiefen Pfanne doer einem Wok: Zwiebeln und Knoblauch im heißen Öl anbraten.Currypaste und Currypulver hinufügen und 2-3 Minuten mitbraten.

2. Sobanudeln seperat kochen.

3. Möhren und Spitzkohl in den Wok geben und anbraten, bis der Spitzkohl braune Stellen hat.

4. Kokosmilch und Nudeln hinzufügen und durchziehen lassen. Optional salzen.

5. Mit Gomasio und Korinader servieren.

 

Mie-Nudeln mit Tofu und Gemüse

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Asiatische Nudelpfannen sind einfach immer lecker und einfach immer einfach. Nudeln kochen, ein wenig Gemüse in den Wok hauen und schon ist man im kulinarischen Himmelreich.

Zutaten (für 3-4 Potionen), Zeit: 20 Minuten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Ingwer (gehackt)
  • Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 150g Tofu (gewürfelt)
  • 1 Zuchhino (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprikaschote (in Streifen geschnitten)
  • 2 Möhren (geschrubbt und in Streifen geschnitten)
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Schuss Agavendicksaft
  • 3-4 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • Salz
  • Sriracha-Sauce
  • 200g Mienudeln

1. Mie-Nudeln bissfets kochen.

2. Hälfte des Knoblauchs und des Ingwers mit 2 EL Sesamöl und 2 EL Sojasauce verrühren und mit den Tofu in einer kleinen Schüssel damit vermischen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 10-15 Minuten lang backen.

3. Restlichen Knoblauch und das Gemüse im heißen Sesamöl kurz anbraten. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Tofu hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten. Übrige Sojasauce, Brühe und Agavendicksaft hinzufügen. Ggf. salzen.Nudeln und Tofu uterrühren und mit Sriracha-Sauce servieren.

Sushi satt: Gemüse-Maki

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Ich liebe Sushi!

So musste ich früher oder später selber welche produzieren und es wurde eine Menge Sushi, wie ihr sehen könnt: Genug für 4 hungrige Mäuler, denke ich. Am Anfang habe ich die Algen zu voll gepackt, zwischendurch die Algen verkehrt herum auf die Sushi-Matte gelegt, manchmal gerieten Reiskörner zwischen die aufeinanderliegenden Algenseiten… Dies alles führte zu Begin zu unansehlichen aber immer noch extrem schmackhaften Ergebnissen.

Nach ein paar Rollversuchen hatte ich den Dreh jedoch raus und bin nun satt und stolz.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • Norialgen
  • 400g Sushireis
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Gemüse eurer Wahl: Gurken, Avocado, Möhren…
  • Sojasauce
  • Wasabi
  • eingelegter Ingwer

1. Den Reis in einen Topf füllen, in die Spüle stellen und Wasser hineinlaufen lassen, so dass Wasser über den Rand läuft. Warten, bis das Wasser klar ist, was meist so ca. drei Minuten dauert.

2. Wasser abschütten, bis nur noch 0,5 cm dessen über dem Reis ist.

3. Deckel auf den Topf und aufkochen lassen. DEN DECKEL AUF DEM TOPF LASSEN! Herd auf niedrige Stufe schalten und 15 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten ziehen lassen.

4. Essig, Salz und Zucker vermischen. Reis in eine Schüssel füllen und mit dem Dressing gründlich vermischen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

5. Bambusmatte auf den Tisch legen. Norialge in der Mitten durchschneiden und mit der glatten Seite nach unten auf die Matte legen. Reis gleichmäßig auf der Matte verteilen – höchsten 1cm, eher weniger. Nach oben hin 1-2 cm Platz lassen.

Gemüse wagerecht auf dem Reis verteilen. Auch hier nicht zu viel nehmen. Nun vom unteren Ende aus den Reis mit gleichmäßigem Druck rollen. Das obere Ende mit Wasser befeuchten und zu Ende rollen.

Mit einem scharfen Messer in mundgerechte Stücke schneiden.

Mit Wasabi, Ingwer und Sojasauce servieren und glücklich sein.

Steckrübeneintopf mit Kartoffeln und Möhren

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Bei Steckrüben denkt man ja meist an tendentiell eher fade Gerichte, die einem mit ernstem Gesicht und den Worten „Das haben wir im Krieg gegessen“ vorgesetzt werden. Und man selbst denkt sich: „Ja, aber warum jetzt noch?“.

In meinem Bemühen, von mir bisher vernachlässigte Gemüsesorten zu verwenden, kam ich allerdings um Steckrüben nicht umhin und es hat sich gelohnt. Der süßlich-herbe Geschmack passt hervorragend in würzige Eintöpfe, die von innen wärmen und gesund sättigen. Mit einem Schuss Weißwein und den richtigen Kräutern munden diese verkannten Rüben auch nicht mehr fad, sondern äußerst delikat.

Zutaten (für 4-5 Portionen), Zeit:40 Minuten

  • 6-7 mittelgroße Kartoffeln, mehligkochend (geschält und gewürfelt)
  • 1 mittelgroße Steckrübe  (geschält und gewürfelt)
  • 6-7 Möhren (vom Ende befreit, geschrubbt und in Scheibchen geschnitten)
  • 1 Stange Lauch (den essbaren Teil in Scheibchen geschnitten)
  • 150 – 200 ml vegane Sahne, z.B.Rice Cuisine
  • 200 ml Weißwein
  • Kräuter der Provence
  • 3 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1-2 Tassen Sojaschnetzel
  • optional: Petersilie (gehackt)
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe

1. In einem riesigen Topf: Lauch und Knoblauch in heißem Öl anbraten.

2. Restliches Gemüse und Sojaschnetzel hinzufügen. Mit Gemüsebrühe je nach Vorliebe ablöschen.

3. Kräuter der Provence sowie vegane Sahne und Weißwein hinzufügen, kurz bevor das Gemüse gar ist.

4. Optional mit Petersilie servieren

Kartoffel-Möhren-Auflauf

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Diesen Auflauf löffelt man eher wie einen Eintopf und isst ihn nicht als Stück mit Messer und Gabel. Er schmeckt unwiderstehlich cremig und würzig.

Zutaten (für 3-4 Portionen), Zeit: 50 Minuten

  • 400g Kartoffeln (geschält und in 1cm breite Streifen geschnitten)
  • 400g Möhren (dito)
  • 150 ml vegane Sahne
  • 1TL Brühpulver
  • 2-3 Zehen Knoblauch (gepresst)
  • 1EL  Kräuter der Provence
  • Hefeschmelz (hier)

1. Zunächst die Möhren in kochendem Salzwasser 5-6 Minuten kochen. Dann die Kartoffeln hinzufügen und mitkochen, bis beides bissfest ist.

2. In der Zeit: Vegane Sahne mit dem Brühpulver, den Kräutern der Provence und dem Konoblauch vermischen.

Hefeschmelz herstellen.

2. Möhren und Kartoffeln eine Auflaufformform schütten. Sahnesauce darüber gießen und zum Schluss den Hefeschmelz darüber gleichmäßig streichen.

3. 20 Minuten lang im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad backen lassen.

Tipp: Dieses Mal habe ich beim Hefeschmelz leckeren Thüringer Senf verwendet, was sehr gut passte zu diesem bodenständigen Gericht.