Atypische Minestrone mit Kichererbsen und Sekt

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Nach den Burgern und den ganzen Sandwiches brauchte ich mal reichlich Gemüse. Und das haben wir hier: Reichlich knackiges Sommergemüse mit Kichererbsen und einem riesigen Schuss Sekt.

Anstelle des traditionallen Specks habe ich getrocknete Tomaten verwendet, was immer eine gute Speck-Alternative ist.

Atypisch ist diese Minestrone, weil die Italiener da sicher weder Sekt noch Sojasauce hinein schütten, aber was soll`s! Anstelle der Kichererbsen werden meist Nudeln oder Reis gewählt, aber ich wollte mal etwas ganz und gar Gesundes auf den Tisch bringen.

Davon kann ich nun meine nicht vorhandene (bzw. nicht gerade um die Ecke lebende) Großfamilie ernähren.

Zutaten (für eine 8-köpfige Menschenansammlung oder die Tiefkühltruhe)

Zeit: 1 Stunde

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 4 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1 Zucchini (gewürfelt in 3-4 cm große Würfel)
  • 2 Möhren (in ca.1-2 cm breite Scheiben geschnitten)
  • 1 Kolben Mais (die Kerne natürlich entfernt, oder aus der Dose)
  • 4 Tassen grüne Bohnen (in 3-4 cm lange Streifen geschnitten und die Enden entfernt)
  • 4 Tomaten (von den grünen Enden befreit und geachtelt)
  • 3 Tassen vorgekochte Kichererbsen (oder 1 große Dose)
  • 2 mittelgroße rote Chilischoten
  • 0,2 ml Sekt
  • Salz
  • Sojasauce
  • Schuss Balsamicoessig
  • Pfeffer
  • Paprika edelscharf
  • 2 Tassen glatte Petersilie (gehackt)
  • Olivenöl
  • 8 getrocknete eingelegte Tomaten (in schmale Scheibchen geschnitten)
  • 4 EL Kapern
  • 5 EL Kapernsud

1. In einem großen Topf: Zwiebel, Chili und Knoblauch in heißem Öl anbraten.

2. Bohnen und Möhren hinzufügen und mitbraten. Den Mais ebenfalls, falls er frisch ist, ansonsten später zusammen mit den Kichererbsen.

3. Nach 5 Minuten restliches Gemüse sowie Kapern, Sojasauce und Kapernsud hinzufügen.  Mit Wasser aufschütten, so dass das Wasser ca. drei Fingerbreit über dem Gemüse ist und so lange köcheln lassen, bis die Bohnen und die Möhren bissfest sind.

4. Petersilie, getrocknete  Tomaten, Balsamicoessig und Kichererbsen hinzufügen und kurz aufochen lassen.

5. Salzen, pfeffern und mit Paprika abschmecken. Kurz vor dem Servieren, den Sekt hinzufügen und kurz erwärmen lassen (nicht kochen).

Tipp: Minestrone ist eine klassische italienische Vorspeise. Mit einem guten Stück Brot kann man aber auch eine Hauptspeise daraus machen – oder ein leichtes, figurbewusstes Mittagessen 🙂

 

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Bruschetta – simpel und klassisch

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Manchmal ist es einfach zu schwül, um das Rad neu zu erfinden. Dann greife ich auf etwas zurück, worüber ich mich jedesmal beim Italiener freue und was auch Zuhause immer ganz ausgezeichnet schmeckt.

Bruschetta ist so simpel und doch so genial, dass ich mich gern daran satt esse – obwohl es eine eine traditionelle Vorspeise ist.

Zutaten (für 6 Brotscheiben), Zeit: 10 Minuten

  • 6 Scheiben Ciabatta oder Baguette (1-2 cm breit)
  • 3 mittelgroße Strauchtomaten (gewürfelt)
  • 1/4 Zwiebel (gewürfelt)
  • optional: 1 Knoblauchzehe (gewürfelt)
  • 2 EL Olivenöl
  • optional: ein paar Blätter klein geschnittene Basilikumblätter
  • Salz
  • Pfeffer

1. Brot im Ofen bei 180 Grad knusprig backen, was ca. 8 Minuten dauert.

2. Restliche Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen und auf dem fertigen Brot verteilen.

Tipps:

Wenn etwas übrig bleibt, mundet dies als leckerer Tomatensalat.

Dazu natürlich einen Rotwein trinken!

Petersilie oder auch Koriander anstelle des Basilikums sind nicht klassisch, aber ebenso lecker.

Pasta mit kalter Tomatensauce

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Dieses Gericht ist wieder einmal der Cucina Povera entnommen, der Arme-Leute-Küche Italiens, die seit jeher überwiegend mit pflanzlichen Lebensmitteln auskommt – wobei, was heißt auskommt? Glänzt, glückseelig macht, Menschen zusammen bringt, herrlich schmeckt und dabei wunderbar unprätentiös ist, Alten und Jungen zusagt, uns an Olivenhaine und Straßen mit langen Wäscheleinen denken lässt… und meist so  unkompliziert und doch genial deherkommt!

Zutaten (für 4 Portionen), Zeit: 10 Minuten

  • Spaghetti oder Linguine für 4 Personen
  • 6-7 mittelgroße Oliven (geviertelt)
  • 7-8 Strauchtomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 5 EL grüne Oliven
  • 1 Tasse Rucola  (klein geschnitten)
  • 1 kleine Zwiebel (gewürfelt)
  • 1-2 Zehen Knoblauch (gewürfelt)
  • Prise Salz
  • Pfeffer nach Belieben

1. Pasta in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

2. Tomaten mit Öl, Zwiebel und  Knoblauch zu einer glatten Sauce mixen.

3. Oliven und Rucola hinzufügen und kurz mitmixen, so dass noch Stückchen vorhanden sind.

4. Salzen, pfeffern und mit der Pasta genießen.

Tipp: Anstelle von Rucola passen auch glatte Petersilie oder Basilikum.