Orange-grüne Miso-Suppe mit Seitan und Nudeloption

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Im Herbst beginnt wieder die Suppenzeit und das ist wunderbar.

Diese kräftige Miso-Suppe kann mit viel Flüssigkeit und ohne Nudeln als Vorspeise gegessen werden oder mit wenig Flüssigkeit und Nudeleinlage einen sättigenden Hauptgang darstellen.

Zutaten (für3-4 Hauptgänge), Zeit: 25 Minuten

  • 1 1/2 Liter Wasser
  • 3-4 EL braune Misopaste
  • Shoyu (jepanische Sojasauce)
  • 3-4 Möhren (geschrubbt, von den Enden befreit, halbiert und in feine Scheibchen geschnitten)
  • 1 orangefarbene Paprikaschote (ausgenommen und in kleine Stückchen geschnitten)
  • 1 Hand voll Zuckererbsenschoten (gedrittelt)
  • 1 Hand voll Wakame-Algen
  • Frühlingszwiebeln (von den Enden und den dunkelgrünen Stellen befreit und in Scheibchen geschnitten)
  • 200g Seitan (in kleine Stückchen geschnitten)
  • optional: Ramennudeln

1. Wasser zum Kochen bringen und Möhren sowie Zuckererbsenschoten darin köcheln.

2. Nach 3-4 Minuten Paprika, Algen und Seitan hinzufügen.

3. Kelle Wasser abschöpfen und in einer kleinen Schüssel mit der Mispaste vermischen. Schüsselinhalt wieder zu der Suppe geben.

4. Wenn das Gemüse weich ist, Suppe mit Shoyu würzen und mit Frühlingszwiebeln servieren.

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Knusprig gebratene Kartoffelschalen

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Ja, ihr seht richtig: Ich brate Kartoffelschalen und ich stehe dazu!

Diese Angewohnheit habe ich von meiner ehemaligen Kölner Mitbewohnerin Anne übernommen – neben der Angewohnheit, nicht mehr in der Küche zu rauchen und leere Bierflaschen am Ende des Abends vom Küchentisch zu räumen. Auf letzteres wäre ich durch Reifungsprozess wohl auch ohne Anne gekommen, aber für das mit den Kartoffelschalen bin ich ihr wirklich dankbar. Irgendein Exfreund aus Lateinamerika hatte ihr einst gesagt, das sei bei ihm Zuhause Tradition und man wäre ja verrückt, das Beste der Kartoffel weg zu werfen.

Vielleicht findet ihr ja heraus, welches Land das sein könnte und wie das Gericht dort heißt? Das habe ich nämlichvergessen…

Es ist zumindest eine tolle Vorspeise, wenn man beispielsweise gerade darauf wartet, dass die Suppe endlich fertig ist.

Zutaten, Zeit: Minuten

  • Kartoffelschalen (gewaschen und möglicht ohne unschöne Stellen)
  • Olivenöl
  • Salz
  • optional: Pfeffer

Einfach die Kartoffelschalen in heißem Öl knusprig anbraten, salzen und ggf. pfeffern.

Und dann: Taste the waste!

Bruschetta – simpel und klassisch

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Manchmal ist es einfach zu schwül, um das Rad neu zu erfinden. Dann greife ich auf etwas zurück, worüber ich mich jedesmal beim Italiener freue und was auch Zuhause immer ganz ausgezeichnet schmeckt.

Bruschetta ist so simpel und doch so genial, dass ich mich gern daran satt esse – obwohl es eine eine traditionelle Vorspeise ist.

Zutaten (für 6 Brotscheiben), Zeit: 10 Minuten

  • 6 Scheiben Ciabatta oder Baguette (1-2 cm breit)
  • 3 mittelgroße Strauchtomaten (gewürfelt)
  • 1/4 Zwiebel (gewürfelt)
  • optional: 1 Knoblauchzehe (gewürfelt)
  • 2 EL Olivenöl
  • optional: ein paar Blätter klein geschnittene Basilikumblätter
  • Salz
  • Pfeffer

1. Brot im Ofen bei 180 Grad knusprig backen, was ca. 8 Minuten dauert.

2. Restliche Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen und auf dem fertigen Brot verteilen.

Tipps:

Wenn etwas übrig bleibt, mundet dies als leckerer Tomatensalat.

Dazu natürlich einen Rotwein trinken!

Petersilie oder auch Koriander anstelle des Basilikums sind nicht klassisch, aber ebenso lecker.

Artischocken mit cremig-frischem Senf-Zitronen-Dip

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Wenn Essen nicht einfach nur zum satt werden sein soll… wenn Zeit für Genuss ist… wenn Mahlzeiten zelebriert werden…wenn Sommer ist…

Dann ist Zeit für Artischocken!

Zutaten (für 4 Vorspeisen), Zeit: 35 Minuten

  • 4  Artischocken

Für den Dip:

  • 2 Hände voll Cashewkerne
  • 3 EL Hefeflocken
  • 4 EL Weisswein
  • 1 EL Dijonsenf
  • 6 EL Hafermilch
  • 1-2 EL Kapern
  • 2 EL Kapernsud
  • 4 EL Olivenöl

1. Stiele der Artischocken abbrechen oder am Ansatz mit einem Messer entfernen.  Äußere Blätter entfernen.

2. Ca. 35 Minuten in sprudelndem Salzwasser kochen. Dabei mit einem tiefen Teller beschweren, damit sie kontinuierlich unter Wasser sind. Die Blätter sollten sich am Ende des Kochprozeses leicht von den Artischockenlösen lassen.

3.Währendessen  Zutaten des Dips gründlich miteinander vermixen/pürieren.

4. Jetzt von außen nach innen die Blätter abrupfen, in den Dip tunken und genießen.

Tipp:

Dazu passt derselbe Weisswein, der bereits für den Dip geöffnet wurde. Da Artischocken gut für die Leber ist, dürft ihr euch ruhig gehen lassen 🙂