Creme de Chocolat

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Es gibt kuliarische Erkenntnisse, die mein Leben verändert haben. Das ist jetzt wirklich keine rhetorische Übertreibung. Spaghetti aglio e olio hat mich über Tage genährt, wenn ich im Studium gegen Ende des Monats von der Rückgabe der eigenen Pfandflaschen gelebt habe. Heute rettet es mich bei Zeitnot und viel Hunger.

Die perfekte Curry-Grundlage war eine ebenso bedeutende Offenbarung, denn sie ermöglicht es einem, nahezu jedes Gemüse schmackhaft und ohne kompliziertes Getue zu verarbeiten. Dass Kokosmilch und Currypaste eine paradiesische Kombination sind, war auch ein einschneidendes Herd-Erlebnis.

Gestern hatte ich beim Resteverwerten meine erste Dessert-Offenbarung. Ich bin sonst nicht so der Nachtischmensch, aber ich fürchte, das wird sich jetzt ändern, denn diese Creme ist so simpel in der Zubereitung und sagenhaft schokoladig – dabei ist nicht einmal Zucker darin enthalten, voll Straight Edge! Mit Rohkakao und selbstgemachter Kokosmilch es sogar für Rohköstler geeiget! Ach, sogar für Frutarier, oder irre ich mich da?

Zutaten (für 2 große Nachtische), Zeit: keine 5 Minuten

  • 4 reife oder überreife Bananen
  • 1 Avocado (natürlich ohne Schale und ohne Kern)
  • 2-3 EL Kokosmilch (der feste Teil, wenn es sich um eine Dose handelt)
  • 2-3  EL Kakaopulver, ungesüßt

Einfach alles pürieren, e basta!

Tipp: Die Kokosmilch kann notfalls auch weg gelassen werden.

Frage an euch: Habt ihr ähnlich wichtige Rezepte wie ich?

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8 Gedanken zu “Creme de Chocolat

  1. seit ein paar monaten erlebe ich regelmäßig einen geschmacklichen orgasmus, wenn ich mir indisches dal mache. das ist gerade mein highlight. 😀 ist auch super einfach in der herstellung.

  2. Wenn es dich so begeistert, muss ich es einfach ausprobieren. Nicht, dass ich noch etwas verpasse.
    Kulinarische vegane Tiefenerfahrungen hatte ich ziemlich viele. Aber das beste, leckerste, täglich verwendete, vorher unbekannte Lebensmittel ist Cashewmus. Ich liebe es.
    LG

      • Leider habe ich keinen supertollen Mixer, mit dem ich es selbst machen könnte. Wir kaufen pro Woche ein 500g- Glas von Rapunzel für überaus schmerzhafte 13€. Gerade warte ich (Post) allerdings auf eine Alternative, die günstiger ist und aus Cashews und Öl besteht. Die könnte ich dann zum Kochen verwenden. Wenn es funktioniert, schreibe ich darüber.
        LG

      • Als Brotaufstrich, als Verfeinerung für Soßen, Porridge, mal pur auf den Löffel, als Käseersatz, zum Backen, zum Überbacken. Salzig schmeckt es ebensogut wie süß. Es ist so unfassbar lecker, leider aber auch sehr kalorienhaltig und teuer.

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