Dal mit Grünzeug

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Machen wir das Beste aus der kalten Jahreszeit und essen Dal. Machen wir das Beste aus Dal und geben ihm noch etwas Grünzeug. Chinakohl und Mangold vertragen sich erstaunlich gut in dem feurigen Eintopf, der von innen wärmt und euch mit den Linsen und dem Zitronensaft genug Kraft gibt, um auch die restliche Winterzeit zu überstehen – Linsen enthalten schließlich jede Menge Eisen und Vitamin C fördert die Aufnahme dessen.

Zutaten (für 5-6 Portionen), Zeit: 25 Minuten

Ich habe einfach dem klassischen Dal (hier) nachdem die Linsen bereits 10 Minuten geköchelt haben, 4 Tassen Chinakohl (klein geschnitten) und einen Bund Mangold (ebenfalls klein geschnitten) hinzugefügt. Dabei habe ich den weißen Teilen des Mangolds den Vortritt gelassen und den Rest Grünzeug erst weitere 5 Minuten später hinnzufgefügt.

Außerdem habe ich mehr Brühe verwendet.

Curry mit Süßkartoffelnudeln und Chinakohl

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Ob ich irgendwann einmal durch einen asiatischen Supermarkt schlendern werde und bei allen Lebensmitteln sagen kann ,,kenne ich, habe ich auch schon verwendet“? Bis dahin ist es noch ein weiter, spannender Weg.

Diesmal waren es Süßkartoffelnudeln, die ein neues kulinarisches Erlebnis sein sollten. Sie erinnern im Trockenzustand an Reisbandnudeln und so habe ich sie auch behandelt. Allerdings brauchten sie wesentlich länger um weich zu werden und waren dann auch dicker. Geschmacklich kommen sie wiederum Reisbandnudeln relativ nahe und da ich diese sehr schätze, war das Ergebnis sehr schmackhaft.

Zutaten (für 4 Personen), Zeit: 30 Minuten

  • 1 rote Zwiebel (gehackt)
  • Prise Cayennnepfeffer
  • TL Ingwer (gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 5 Tassen Gemüsebrühe
  • 200g Tofu (gewürfelt)
  • 100g Süßkartoffelnudeln
  • 4 Tassen Chinakohl (in mundgerechte Stück geschnitten)
  • 1 rote Paprika (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Sesamöl
  • Salz
  • Koriander- oder Petersilienblätter

1. Die Nudeln in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

2. In einem großen Topf: Im heißen Öl die Currypaste mit dem Cayenepfeffer und den Zwiebeln anbraten. Nach 2 Minuten Ingwer und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Paprika, Chinakohl, Tofu und Brühe hinzufügen. 10 Minuten köcheln lassen.

4. Kokosmilch, Zitronensaft und Agavendiclsaft sowie die Nudeln hinzufügen und aufkochen.

5. Mit Petersilie oder Koriander servieren.

Brötchen mit Eiweißkick

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Den Nährstoffgehalt dieser kleinen sättigenden Mahlzeit kann der engagierte Gesundheitsfreak sicherlich noch optimieren, indem er ein Vollkornbrötchen verwendet. Diese gab es aber nicht mehr beim Bäcker. So war es allerdings auch ziemlich lecker.

Das Ganze funktioniert übrigens auch hervorragend als Sandwich.

Zutaten (für 1 Brötchen), Zeit: 5 Minuten

Die Menge der Zutaten bitte nach Geschmack wählen!

  • 1 Brötchen
  • vegane Mayonaise
  • Sriraja Sauce
  • Grünkohl (vom Stiel entfernt)
  • Seitan (hier)

Brötchenhälften mit Mayonaise bestreichen. Auf der unteren Hälfte Seitan und Grünkohl stapeln. Mit Sriraja würzen und zuklappen.

Tipp: Wer ein Burger-Erlebnis will, kann den Seitan in einer Pfanne in Sesamöl abraten.

Grünkohl-One-Pot-Pasta mit Seitan

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Ja, es gibt wieder Seitan und diesmal rustikal mit Grünkohl und alles in einem Topf mit Pasta – One Pot Pasta eben. Sättigt unglaublich und schmeckt fantastisch.

Zutaten (für 4 Prtionen), Zeit: 25 Minuten

  • 300g Grünkohl (von den Stielen gerupft und klein gezupft)
  • 200g Spinat (gründlich gewaschen)
  • 300g Spaghetti
  • Gemüsebrühe
  • 2 Schalotten (gehackt)
  • 7-8 getrocknete eingelegte Tomaten
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 200g Seitan (in mundgerechte Stücke geschnitten), Tipp: hier zeige ich, wie Seitan kostengünstig selbst gemacht wird
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver rosenscharf
  • Schuss Olivenöl
  • 3-4 EL Hefeflocken

1. Alles zusammen in einem großen Topf oder einen Wok. Dabei so viel Gemüsebrühe verwenden, dass diese die restlichen Zutaten gerade so bedeckt.

2. So lange auf hoher Stufe kochen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt bzw. verdunstet ist. Besonders gegen Ende kräftig rühren, damit nichts am Boden festklebt.

Cremige Zucchini-Spaghetti-Pfanne mit Seitan

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Low Carb statt No Carb ist hier die Ansage, denn der Mensch braucht Kohlenhydrate. Also mische ich unter die Zucchini-Spaghetti einige echte Nudeln. Die Mischung macht´s und schmeckt wunderbar.

Zutaten (für 3 Portionen), Zeit: 20 Minuten

  • 2 Zucchini (zu Spaghetti geschnitten, am besten mit einem Spiralschneider)
  • 200g Spaghetti (in sprudelnde Salzwasser bissfest gekocht)
  • 200ml vegane Sahne
  • 250g Seitan (hier)
  • 1 Schalotte (geahckt)
  • 7-8 getrocknete eingelegte Tomaten (in dünne Scheibchen geschnitten)
  • 5-6 EL Hefeflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Paprikapulver, rosenscharf
  • Olivenöl

1. In einer großen Pfanne: Schalotten in heißem Olivenöl glasig dünsten. Seitan darin einige Minuten mitbraten.

2. Vegane Sahne hinzufügen und Hefeflocken unterrühren.

3. Mit Muskatnuss, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Getrocknete Tomaten hinzufügen.

4. Echte Nudeln und Zucchini-Spaghetti unterrühren, kurz erhitzen und durchziehen lassen.