One Pot Pasta mexikanisch

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Gerade bin ich eine sagenhaft zeitsparende  Köchin, ich gebe es zu.

Trotzdem möchte ich an solchen Tagen etwas Leckeres essen, washalb ich mir einen riesigen Pot Pasta gekocht habe, der am nächsten Tag noch köstlicher schmecken wird.

Zutaten (4-5 Portionen), Zeit 30 Minuten

  • 300 g Penne
  • 5-6 Spitzpaprika (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 300 g Cherrytomaten (halbiert)
  • 1 Dose Kidneybohnen (ca. 250 g)
  • 1 Dose Mais  (ca. 250 g)
  • 1 Zwiebel (gewürfelt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1 EL Korianderpulver
  • 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
  • 1 TL Chiliflocken
  • Gemüsesuppe
  • 2 EL Hefeflocken
  • Schuss vegane Sahne
  • Olivenöl
  • optional: Hot Sauce
  • Pfeffer

1. In einem großen Topf: Olivenöl erhitzen und Koriander, Paprika sowie Chiliflocken darin anbraten.

2. Zwiebeln hinzufügen. Rühren. Wenn diese glasig sind, Knoblauch hinzufügen und unter Rühren mitbraten.

3. Paprika und Tomaten sowie Penne hinzufügen. Mit Gemüsebrühe auffüllen, so dass der Inhalt gerade so mit Brühe bedeckt ist. Bei hoher Temperatur kochen, bis die Penne fast bissfest sind.

4. Vegane Sahne, Hefeflocken, Kidneybohnen und Mais hinzufügen.

5. Servieren, wenn die Brühe fast gtänzlich von den Nudeln aufgesogen ist. Mit Pfeffer abschmecken.

Optional mit Hot Sauce servieren.

Pasta Carbonara

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Wieder mal ein schnelles Pastagericht, das wunderbar sättigt, schmeckt und entspannt zuzubereiten ist. Es schmeckt auch hervorragend mit Zucchinispaghetti, aber heute war mir nach richtigen Nudeln.

Zutaten (für 2 riesige Portionen), Zeit: 10 Minuten

  • 200 g Penne oder Spaghetti
  • 1 mittelgroße Zwiebel (gehackt)
  • 200 g Räuchertofu (in 1-2 cm große Würfel geschnitten)
  • 1 Zehe Knoblauch(gepresst)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 200 ml vegane Sahne
  • Olivenöl
  • Basilikum- oder/und Petersilienblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • optional: Currypulver

1. Pasta in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

2. Olivenöl erhitzen und Tofu darin 2-3 Minuten lang anbraten.

3. Zwiebeln hinzufügen und glasig braten.

4. Mit veganer Sahne ablöschen. Knoblauch hinzu fügen. Hefeflocken hinzufügen.

5. Salzen, pfeffern und mit Oregano und ggf. Currypulver würzen.

6. Mit den Kräutern servieren.

Tofu-Baguette mit Purple Haze Möhren und Wachtelbohnenaufstrich

 

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Ich bin mir dessen bewusst, dass sich die Baguettebrötchen mit gebackenem Tofu hier unangemessen häufen. Aber wenn sie doch so lecker, saftig und würzig sind, so sättigend und befriedigend, so bunt und schön…

Sie sind einfach die ideale Mahlzeit für unterwegs! Daher kann es kaum genug Variationsmöglicheiten dieser Sandwiches geben…

Rezept (für 4 Baguettebrötchen), Arbeitszeit: 15 Minuten

Der Tofu

  • 200 g Tofu (ausgedrückt und in 1-2 cm breite Scheiben geschnitten, von der schmalen Seite aus begonnen)

Die Marinade

  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 2 EL Currypulver
  • 2EL Chiliflocken
  • Schuss Sojasauce
  • Schuss Sesamöl

1. Marinadenzutaten in einer flachen Schüssel (z.B. einer Gratinschüssel) miteinander vermischen.

2. Tofuscheiben darin mindestens 1 Stunde lang, gern auch 12, marinieren. Zwischendurch wenden.

3. Im Backofen bei 200 Grad 40 Minuten lang backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden und mit Marinade übergießen.

Der Rest

  • 3 Purple Haze Möhren (mit dem Spiralschneider zu Spiralen geschnitten)
  • Wachtelbohnenaufstrich (hier)
  • 4 Baguettebrötchen

Das sagenhafte Finale

1. Baguettebrötchen aufschneiden und mit Wachtelbohnenaufstrich bestreichen.

2. Tofustückchen darauflegen und Möhren darauf drappieren.

Zuklappen und sich gut gerüstet für den Tag fühlen!

 

Nordisch-violette Fischsuppe ohne Fisch

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Wie geht das denn? Fischsuppe ohne Fisch? Únd wieso nun violett?

Ziemlich einfach: Meeresalgen (Undaria Pinnatifida) bringen fabelhaften Fischgeschmck in diesen Eintopf und die Kartoffelsorte „Blauer Schwede“ hat, wie ihr auf dem Foto unschwer erkennen könnt, eine eindeutig violette Färbung. Zudem habe ich wieder einmal die Möhrensorte „Purple Haze“ verwenden, die nun einmal orange-violett gebatikt ist – daher wohl auch der zauberhafte Hippie-Name:-)

Dill gibt diesem Gericht eine eindeutig nordische Geschmacksnote und Schweden liegt ja auch im Norden Europas.

Hört sich alles ziemlich wirr und nach zu viel Purple Haze an, ist aber im Prinzip recht simpel und ausgesprochen lecker:

Zutaten (für 5-6 Portionen), Zeit:  50 Minuten

  • 6-7 mittelgroße Kartoffeln von der Sorte „Blauer Schwede“ (geschält und gewürfelt)
  • 500 g grüne Bohnen (Enden abgeschnitten und in 2-3 cm lange Stücke geschnitten)
  • 5-6 Möhren der Sorte Purple Haze (vom Strunk befreit, geschrubbt, geviertelt und in Scheiben geschnitten)
  • Gemüsebrühe
  • 200 ml vegane Sahne
  • Dill
  • 2 Hände voll Meeresalgen, geschnitten und getrocknet
  • Olivenöl
  • 1 1/2 Zwiebeln (gehackt)
  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)

1. In einem großen Topf: Zwiebeln und Knoblauch im Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

2. Gemüse hinzufügen, kurz mitbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Es sollte so viel Brühe verwendet werden, dass diese einen Wasserstand von ca. einer Handbreit über dem des Gemüses hat.

3. Algen hinzufügen. Veganer Sahne hinzufügen. Rühren.

4. Bei mittelerer Hitze kochen lassen, bis das Gemüse bissfest ist.

5. Mit Dill servieren.

 

Wachtelbohnen-Aufstrich

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In türkischen Supermärkten zu stöbern lohnt sich, wenn man gern neue Lebensmittel ausprobiert. Wachtelbohnen z.B. erinnern vom Aussehen her an Wachteleier und vom Geschmack her an Kidneybohnen – weshalb man diese alternativ auch verwenden kann, wenn Wachtelbohnen gerade nicht zur Hand sind.

Diesen Aufstrich werde ich für mit gebackenem Tofu belegte Sandwiches (hier)  verwenden.  Als alleiniger Brotaufstrich oder Dip ist er aber sicher auch hervorragend geeignet.

Zutaten (für 1 1/2 Tassen Aufstrich, Zeit: 5 Minuten

  • 1 kleine Dose Wachtelbohnen (240 g)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 6-7  eingelegte getrocknete Tomaten
  • Hand voll Petersilie
  • 2-3 EL Tomatenöl aus dem Tomatenglas
  • 3-4 EL Olivenöl oder mehr
  • 3 EL Pinienkerne
  • 3 EL Hefefloken
  • Prise Salz
  •  optional: Pinienkerne zum Verzieren
  • optional: Spritzer Zitronensaft

Alle Zutaten bis auf die Zierde-Pinienkerne mit dem Pürierstab (oder einem teuren Luxus-Gerät eurer Wahl) pürieren.

Mit den Pinienkernen servieren.

Liebster Award

Liebe LeserInnen,

ich wurde zum Liebster-Award nominiert von Gartenfreund derbalkongarten.wordpress.com.

Da freue ich mich natürlich sehr!!!

Diesind die Regeln (zitiere den Balkongarten 🙂 )

1. Verlinke die Person, die Dich nominiert hat. Diese Person kann auch nicht erneut nominiert werden.
2. Nominiere 11 andere Blogger mit weniger als 200 Followern.
3. Beantworte die 11 gestellten Fragen und stelle selbst 11 Fragen Deiner Wahl.
4. Informiere die Nominierten über einen Link zu Deinem Post, damit sie die Infos auch bekommen.

Da will ich auch gleich mal die Fragen beantworten:

1. Warum schreibst Du den Blog?

Weil ich gern koche, gern fotografiere und gern schreibe.

2. Wie schätzt Du dich selbst ein?

kochsüchtig und genussfähig 🙂

3. Was ist das spezielle an Dir, was Dich auszeichnet?

Ich bin begeisterungsfähig und entdecke gern Neues.

4. Eher Kuchen oder Sahnetorte?

Kuchen

5. In welchem Land würdest Du am liebsten wohnen und warum?

Bin sehr glücklich, wo ich gerade wohne, weil Berlin eine inspirierende Stadt ist und die Natur in Brandenburg wunderschön und entspannend.

6. Wie stellst Du dir ein schönes Essen vor und was wäre es?

Lest meinen Blog 🙂

7. Wohnst Du in der Stadt oder auf dem Land bzw. wo würdest Du lieber wohnen?

Stadt!

8. Welche Pflanze magst Du gar nicht?

keine

9. Bist Du eher Aktivurlauber oder “In-der-Sonne-Sitzer”?

Die Mischung macht´s:-)

10. Welches Haustier würdest Du am liebsten haben oder hast Du?

Finde Haustiere tendentiell blöd – es sei denn, man ist Rentner und einsam. Als arbeitender Mensch wird man Haustieren selten gerecht.

11. Magst Du “Fast-Food” und was wäre Deine Interpretation des besten Fast-Foods? Puh!!!!!Zu schwer, werde mich aber damit beschäftigen 🙂

 

Meine Fragen an die Nominierten: 

1. Welches Lebensmittel hast du zuletzt neu kennen gelernt?

2. Ohne welches Gericht könntest du nicht leben?

3. Schlimmstes Ess-Laster?

4. Lieblingsserie?

5. Lieblingsstadt und warum?

6. Lieblingsschriftsteller?

7. Lieblingskochbuch oder Kochbücher?

8. Größtes Vorbild?

9. Wie lange brauchst du, um die Blog-Fotos zu machen?

10. Mit welcher Kamera fotografierst du?

11. Wie viele Fotos machst du im Schnitt pro veröffentlichtes Bild?

 

Nominiere folgende Blogger:

bezirzt.wordpress.com

zitronenundolivenoel.com

sundaysattwelve.com/

blauerhibiskus.wordpress.com/

langnermadrid.wordpress.com/

tuttiswelt.wordpress.com

tagebuchhierundjetzt.wordpress.com/

krzysztofwrath.wordpress.com/

fitundvegan.com/

fitandsparklinglife.wordpress.com/

 

 

 

 

Grünkernbolognese

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Irgendwann musste sie doch in diesem Blog erscheinen, die klassische Grünkernbolognese, die zu den Standartgerichten nahezu jedes vegetarisch/vegan lebenden Menschen gehört! Was soll ich sagen? Einfach lecker!

Habe mal wieder meine geliebten Purple Haze Möhren verwendet und ein wenig den Teller damit verziert, denn noch nie sahen Möhren so nach Hippietum aus und hörten sich auch so an!

Zutaten (für 4-5 Portionen),  Zeit: 50 Minuten

  • 100 g Grünkern, geschrotet
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 Möhren (in möglichst kleine Würfelchen geschnitten)
  • 1 Zwiebel (in kleine Würfel geschnitten)
  • 2 Zehen Knoblauch (in kleine Würfel geschnitten)
  • 2 Loorberblätter
  • 800 g gehackte Dosentomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • ggf. Schuss Rotwein
  • Hand voll Basiliumblätter (gehackt)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

1. In einem mittelgroßen Topf: Grünkern in erhitztem Olivenöl anrösten, bis er ein bisschen dunker geworden ist. Vom Herd nehmen und ca. 20 Minuten durchziehen lassen.

2. In einer Pfanne Knoblauch und Zwiebeln in heißem Olivenöl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

3. Möhren hinzufügen und kurz mitbraten.

4. Grünkernschrot hinzufügen und kurz mitbraten.

5. Mit den gehackten Tomaten ablöschen, Lorbeerblätter hinzufügen und ca. eine halbe Stunde lang köcheln lassen. Tomatenmark, Rotwein und  Basilikum hinzufügen und mit kochen lassen. Salzen und pfeffern.

Zu Spaghetti genießen!

Mögliche Varianten:

  • Grünen Pfeffer hinzufügen
  • 1 Möhre durch 1 Sellerie ersetzen
  • Kapern hinzufügen
  • Oliven dazumischen
  • Schuss vegane Sahne dazugeben, die den Dosentomaten die Säure nimmt
  • zum Schluss mit Trüffelöl verfeinern (auf das fertige Gericht ein paar Tropfen geben)
  • ein wenig Chilipulver zu Beginn mit anbraten