Tofu-Sandwich mit Purple Haze

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Wenn so ein leckeres Sandwich auf einen wartet, kommt man gern wieder ans Ufer…

Zutaten (für 3 Sandwichbaguettes), Arbeitszeit: 20 Minuten

  • 3 Baguettebrötchen
  • 1 Tasse Hummus (hier)
  • 1 1/2 Avocados (in 2 cm breite Scheiben geschnitten)
  • 3 Möhren (ich habe immer noch Purple Haze, falls sich noch jemand über die lila Färbung wundert, geraspelt oder zu Spiralen geschnitten)
  • Koriander (Blätter abgezupft)

Für den gebackenen Tofu:

  • 400g festen Tofu (in 1-2 cm dicke Scheiben geschnitten)

Marinade:

  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 3 EL Sesamöl
  • 2 EL Resiweinessig
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Koriander
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • Schuss Sojasauce
  • Prise Pfeffer

1. Marinadenzutaten miteinander vermischen und Tofu darin mindestens eine Stunde, am besten aber 12 Stunden marinieren. Zwischendurch wenden.

2. Tofuscheiben 40 Miunuten lang im vorgeheizten Backofen backen. Nach 20 Minuten wenden und mit ein wenig Marinade beträufeln.

Das Sandwich als solches: 

1. Beide Seiten großzügig mit Hummus bestreichen.

2. Möhrenstreifen auf der Unterseite drappieren.

3. Avocadoscheiben darauf legen, Tofuscheiben verteilen, Korianderblätter verteilen und zuklappen.

In Brotdose transportieren oder mit Frischhaltefolie straff umwickeln.

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Miso-Ramen mit Butternut-Kürbis und Purple-Haze-Spaghetti

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In dieser würzigen Spätsommer-Suppe kontrastieren das Salz der Misopaste mit der Süße des Butternut-Kürbisses und einem Hauch Chili-Schärfe – ziemlich unwiderstehlich!

Ich habe Purple-Haze-Möhren (allein schon wegen des tollen Namens) mit dem Spiralschneider zu Spaghetti geschnitten, wodurch sie wie Nudeln mit Stäbchen zu essen sind. Banales Raspeln banaler orangefarbener Möhren geht natürlich auch.

Zutaten (für 4 Portionen), Zeit: 25 Minuten

  • 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1 EL Ingwer (gehackt)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 3-4 EL braune Misopaste
  • Prise Chili
  • Spritzer Limettensaft
  • 400 g vorgekochte Ramen-Nudeln
  • 4 Purple-Haze-Möhren (mit dem Spiralschneider in Streifen geschnitten oder geraspelt)
  • 300 g fester Tofu (gewürfelt)
  • 2 mittelgroße Butternutkürbisse (von den Kernen mit einem Löffel befreit und in mundgerechte Würfel geschnitten, was am besten nach dem Halbieren geht)
  • 4 EL Sesamöl
  • Sojasauce
  • Schuss Agavendicksaft

1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kürbis-Würfel in eine Tüte oder eine Salatschleuder füllen und mit 2 EL Sesamöl, Schuss Sojasauce und Schuss Agavendicksaft gründlich schütteln. Optional können auch Chiliflocken hinzugefügt werden. Auf ein Backblech legen und 20 Minuten backen lassen, bis sie knusprig sind.

2. In einem mittelgroßen Topf Knoblauch und Ingwer in Sesamöl anbraten.

3. Misopaste nach 2-3 Minuten hinzufügen und mitbraten lassen. Chili hinzufügen. Kurz mit anbraten.

4. Mit Brühe aufgießen und Möhren sowie nach 5 Minuten Nudeln und Tofu hinzufügen.

5. Spritzer Limettensaft hinzufügen. Ggf. noch etwas Brühe hinzufügen.

6. Wenn die Möhren bissfest sind, zusammen mit den Kürbisstückchen servieren.

Tipp: Hier könnt ihr natürlich wild variieren: Mit frischen Kräutern wie beispielsweise Koriander oder Schnittlauch, sowie Frühlingszwiebeln, Sprossen, frischen Tomaten…

Vanille-Rosinen-Muffins

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Heute war mal wieder Backzeit und diese Muffins sind wirklich hervorragend geworden.

Zutaten (für 12 Muffins), aktive Zeit: 10 Minuten, Backzeit: 20 Minuten

  • 200 g Mehl
  • 50 g Wilde Braunhirse
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Natron
  • Prise Zimt
  • 50 ml Rapsöl
  • 180 ml Reis-Kokos-Drink (oder auch andere vegane Milch)
  • 100 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Prise Meersalz
  • 1 Tasse Rosinen

1. Mehl, Hirse, Zimt, Backpulver, Natron und Salz miteinander in einer Rührschüssel vermischen.

2. Erst Milch und dann Öl mit einem Handrührgerät unterrühren.

3. Rosinen unterheben.

4. In 12 Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei Ober- und Unterhitze 20 Minuten lang backen.

Tipp: Übrig gebliebene Vanilleschoten könnt ihr in eine große Dose mit Zucker legen, dann habt ihr Vanillezucker.

 

Kartoffel-Möhren-Suppe mit Trüffelöl

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Diesmal soll es dann wieder ein Trüffelrezept werden. Natürlich schmeckt diese würzige Suppe auch ohne Trüffelöl – aber das flüssige Gold gibt ihr tatsächlich das gewisse Etwas.

Anstelle gewohnt orangefarbener Möhren, habe ich die Sorte Purple Haze verwendet. Nein, nicht die Grassorte! Die MÖHREN-Sorte! Die ist durch eine Rückkreuzung mit der violetten Urmöhre entstanden. Ja, so etwas gibt es…

Zutaten (für 7-8 Suppenteller), Zeit: 45 Minuten

  • 500g mehlig kochende Kartoffeln (geschält und gewürfelt)
  • 250g Möhren (Urmöhren oder sonstewas, geschrubbt und gewürfelt)
  • 1 große Zwiebel (gehackt)
  • 3 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • schwarzer Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Petersilie (gehackt)
  • Sojasauce
  • Olivenöl
  • ca. 2-3 Liter Gemüsebrühe
  • je nach Geschmack 250-500 ml vegane Sahne (z.B. Rice Cuisine)
  • Trüffelöl

1. In einem großen Topf: Zwiebel und Knoblauch in heißem Öl anbraten.

2. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Kartoffeln und Möhren hinzufügen und etwas mitbraten. Kräftig rühren.

3. Nach 5 Minuten Gemüsebrühe dazu gießen, so dass die Brühe einen Stand ca. 3-4 cm über dem restlichen Inhalt des Topfes hat.

4. Ca. 15 Minuten mit Deckel kochen lassen und warten, bis die Kartoffeln und die Möhren weich sind. Dann pürieren.

5. Sojasauce und 250 ml vegane Sahne hinzufügen. Pfeffern, ggf. auch mit Cayennepfeffer würzen. Ggf. Wasser nachschütten und noch einmal aufkochen lassen, je nachdem, wie flüssig ihr die Suppe mögt.

6. Mit Petersilie, Schuss Trüffelöl und ggf. einem weiteren Schuss Sahne servieren.

 

Knusprig gebratene Kartoffelschalen

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Ja, ihr seht richtig: Ich brate Kartoffelschalen und ich stehe dazu!

Diese Angewohnheit habe ich von meiner ehemaligen Kölner Mitbewohnerin Anne übernommen – neben der Angewohnheit, nicht mehr in der Küche zu rauchen und leere Bierflaschen am Ende des Abends vom Küchentisch zu räumen. Auf letzteres wäre ich durch Reifungsprozess wohl auch ohne Anne gekommen, aber für das mit den Kartoffelschalen bin ich ihr wirklich dankbar. Irgendein Exfreund aus Lateinamerika hatte ihr einst gesagt, das sei bei ihm Zuhause Tradition und man wäre ja verrückt, das Beste der Kartoffel weg zu werfen.

Vielleicht findet ihr ja heraus, welches Land das sein könnte und wie das Gericht dort heißt? Das habe ich nämlichvergessen…

Es ist zumindest eine tolle Vorspeise, wenn man beispielsweise gerade darauf wartet, dass die Suppe endlich fertig ist.

Zutaten, Zeit: Minuten

  • Kartoffelschalen (gewaschen und möglicht ohne unschöne Stellen)
  • Olivenöl
  • Salz
  • optional: Pfeffer

Einfach die Kartoffelschalen in heißem Öl knusprig anbraten, salzen und ggf. pfeffern.

Und dann: Taste the waste!

Hummus klassisch

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Hummus ist ein perkektes Buffet-Mitbringsel, wenn man über kein Auto verfügt, denn es kann beim Transport nicht beschädigt werden, in einer Schüssel mit Deckel ist es leicht zu verstauen und am Ende ist meist alles aufgegessen, so dass man bis auf die leere Schüssel nichts mehr mit zurück nehmen muss. Letzteres liegt daran, dass Hummus meist allen ganz hervorragend schmeckt. Alle lieben es, kaum einer macht es sich Zuhause selbst.

Dabei ist es so simpel!

Zutaten (für eine mittelgroße Schüssel Hummus), Zeit: 10 Minuten

  • 3-4 Tassen gekochte Kichererbsen (oder 1 große Dose)
  • 6 EL Tahini
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 10 EL Olivenöl
  • Cayennepfeffer
  • Cumin
  • Salz
  • Paprika edelsüß

1. Kichererbsen, Zitronensaft, Tahini, Knoblauch und Öl pürieren.

2. Mit den Gewürzen abschmecken und umrühren.

Atypische Minestrone mit Kichererbsen und Sekt

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Nach den Burgern und den ganzen Sandwiches brauchte ich mal reichlich Gemüse. Und das haben wir hier: Reichlich knackiges Sommergemüse mit Kichererbsen und einem riesigen Schuss Sekt.

Anstelle des traditionallen Specks habe ich getrocknete Tomaten verwendet, was immer eine gute Speck-Alternative ist.

Atypisch ist diese Minestrone, weil die Italiener da sicher weder Sekt noch Sojasauce hinein schütten, aber was soll`s! Anstelle der Kichererbsen werden meist Nudeln oder Reis gewählt, aber ich wollte mal etwas ganz und gar Gesundes auf den Tisch bringen.

Davon kann ich nun meine nicht vorhandene (bzw. nicht gerade um die Ecke lebende) Großfamilie ernähren.

Zutaten (für eine 8-köpfige Menschenansammlung oder die Tiefkühltruhe)

Zeit: 1 Stunde

  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 4 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • 1 Zucchini (gewürfelt in 3-4 cm große Würfel)
  • 2 Möhren (in ca.1-2 cm breite Scheiben geschnitten)
  • 1 Kolben Mais (die Kerne natürlich entfernt, oder aus der Dose)
  • 4 Tassen grüne Bohnen (in 3-4 cm lange Streifen geschnitten und die Enden entfernt)
  • 4 Tomaten (von den grünen Enden befreit und geachtelt)
  • 3 Tassen vorgekochte Kichererbsen (oder 1 große Dose)
  • 2 mittelgroße rote Chilischoten
  • 0,2 ml Sekt
  • Salz
  • Sojasauce
  • Schuss Balsamicoessig
  • Pfeffer
  • Paprika edelscharf
  • 2 Tassen glatte Petersilie (gehackt)
  • Olivenöl
  • 8 getrocknete eingelegte Tomaten (in schmale Scheibchen geschnitten)
  • 4 EL Kapern
  • 5 EL Kapernsud

1. In einem großen Topf: Zwiebel, Chili und Knoblauch in heißem Öl anbraten.

2. Bohnen und Möhren hinzufügen und mitbraten. Den Mais ebenfalls, falls er frisch ist, ansonsten später zusammen mit den Kichererbsen.

3. Nach 5 Minuten restliches Gemüse sowie Kapern, Sojasauce und Kapernsud hinzufügen.  Mit Wasser aufschütten, so dass das Wasser ca. drei Fingerbreit über dem Gemüse ist und so lange köcheln lassen, bis die Bohnen und die Möhren bissfest sind.

4. Petersilie, getrocknete  Tomaten, Balsamicoessig und Kichererbsen hinzufügen und kurz aufochen lassen.

5. Salzen, pfeffern und mit Paprika abschmecken. Kurz vor dem Servieren, den Sekt hinzufügen und kurz erwärmen lassen (nicht kochen).

Tipp: Minestrone ist eine klassische italienische Vorspeise. Mit einem guten Stück Brot kann man aber auch eine Hauptspeise daraus machen – oder ein leichtes, figurbewusstes Mittagessen 🙂