One-Pot Pasta: Tomatig, fenchelig, feurig und würzig

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Ja, wirklich, ich probiere fast alles aus, also nun auch One-Pot Pasta. Mitnichten finde ich alles gut, was mal kurzzeitig im Trend ist (Bubble-Teas: ausprobiert und für kathastrophal befunden).

Aber One-Pot Pasta ist ja wie eine Hochzeit mit Nachkommenschaft von Eintopf und Pasta. Da ich sowohl Eintöpfe als auch Pasta verehre, mussten notwendigerweise deren gemeinsame Kinder einen Weg zu meinem Herd finden und mit Liebe überschüttet werden.

Dieses Essen schmeckt demzufolge auch nach viel Liebe und irgendwie bodenständig. Vielleicht, weil es so unprätentiös daherkommt und doch so gut tut.

Zutaten (für 4 Portionen), Zeit: 20 Minuten

  • 300g Spirellinudeln
  • 300g Cocktailtomaten (vom Grün befreit und geviertelt)
  • 1 Knolle Fenchel (vom Strunk befreit und gewürfelt)
  • 1-2 Zehen Knoblauch (gewürfelt)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1TL Oregano
  • Prise Chili
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL gehackte grüne Oliven
  • 1 EL Kapern
  • 1 TL Tomatenmark (optional)
  • 100ml Wasser oder Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Rucola (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • Hefeflocken (optional)
  • Olivenöl zum Servieren

1.Alle Zutaten bis auf Hefeflocken und Rucola in einen großen Topf füllen und aufkochen lassen.

2.Weitere 8 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln bissfest und fast kein Wasser mehr im Topf  ist. Rühren dabei nicht vergessen!

3. Mit dem Rucola,  etwas Olivenöl und ggf. den Hefeflocken servieren.

Genießen und sich darüber freuen, dass so wenig Geschirr abzuwaschen ist!

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Zitroniges Risotto mit Mairübchen

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Risotto mit Zitrone und reichlich Thymian fand ich schon seit jeher äußerst betörend.

Kombiniert mit Mairübchen ist dies ein frisches, sommerliches Rezept zum Sattessen oder als Beilage.

Zutaten (für 2 Hauptspeisen oder 4 Beilagen), Zeit: ca.1 Stunde

  • 1 Tasse Risottoreis
  • 5 mittelroße Mairübchen (von den Enden befreit und in 1 1/2 cm große Würfel geschnitten)
  • 1 Schalotte (gewürfelt)
  • 150ml Weißwein
  • 500ml Gemüsebrühe
  • abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • Saft  einer unbehandelten Zitrone  (oder weniger, wenn ihr nicht so wahnsinniger Zitronenfans seid)
  • 1-2 TL Thymian
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 3 EL Hefeflocken

1. 2 EL Olivenöl erhitzen und die Mairübchen darin anbraten,bis sie weich sind. Zur Seite legen.

2. Im restlichen Olivenöl Schalottenwürfel anbraten, bis sie glasig sind.

3. Reis hinbzufügen mit anbraten.

4. Nach 2-3 Minuten braten unter ständigem Rühren nach und nach die Gemüsebrühe und danach den Weißwein zum Reis geben. Immer nur so viel, dass er sich gerade so damit vollsaugen kann und am Ende eine cremige Masse entsteht, die Reiskörner aber noch bissfest sind – außen weich und innen hart. Aufpassen, dass nichts anbrennt!

5. Während dieses Prozesses nach ca. 15-20 Minuten die Zitronenschalen, den Zitronensaft, Hefeflocken und Thymian hinzufügen.

6. Zum Schluss die Mairübchen unterrühren.

Tipps:

Wenn ihr keinen Alkohol verwenden möchtet, könnt ihr diesen auch durch noch mehr Gemüsebrühe ersetzen.

 

Saftiger Rübli-Mohn-Kuchen

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So ein saftiger Kuchen ist einfach was Feines! Wer da noch nach Eiern schreit, ist selber schuld 🙂

Zutaten, Arbeitszeit:20 Minuten

  • 400g gerapelte Möhren
  • 350g Dinkelmehl (wenn schon öko, dann aber auch richtig 🙂 )
  • 50g wilde Braunhirse
  • Saft einer halben Orange
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150g brauner Zucker
  • Prise Zimt
  • 30g blauer Mohn
  • 200ml geschmacksneutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • Margarine oder Öl zum Fetten der Backform
  • ggf. Glasur

1.Die Möhrenraspel mit dem Öl und dem Orangensaft vermischen.

2.Die trockenen Zutaten mit einander vermischen.

3.Alles miteinander vermischen.

4.Teig in gefettete Backform geben und 45 Minuten bei 180 Grad backen.

Mairübchen-Möhren-Quinoa-Lasagne

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Beim Kräuterhof Lübars gab es Mairübchen und da habe ich etwas wild experimentiert, was spannend und mit tollem Ergebnis war.

Zutaten (für 3-4 Portionen), Arbeitszeit: 45 Miunuten

  • 2/3 Tasse Mairübchen bzw. 5 Knollen (klein gewürfelt)
  • 1 1/2 Tassen Möhren bzw. 6 mittelgroße  (klein gewürfelt)
  • 1 Tasse gekochter Quinoa
  • 1 kleine Dose gehackte Tomaten
  • 1 Tasse Sojamilch
  • 1 Zwiebel (gwürfelt)
  • 1 Zehe Knoblauch  (gwürfelt)
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Kräuter der Provence
  • 4 ELTomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Chili
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 5-6 Lasagneblätter
  • Hefeschmelz (siehe wichtige Helfer)

1. Zwiebelwürfel in heißem Öl anbraten, bis sie glasig sind.

2. Knoblauch, Chili und Prise Salz  hinzufügen und 1-2 Minuten mitbraten.

3. Mairübchen und Möhren hinzufügen und ca. 10 Minuten mitbraten.

4. Tomaten dazu geben.

5. Nach und nach die Sojamilch hinzufügen. Rühren nicht vergessen.

6. Kurz bevor das Gemüse bissfest ist: Quinoa, Kräuter der Provence, Tomatenmark, Erdnussbutter und  Agavendicksaft unterrühren, salzen und pfeffern. Weiter köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Die Sauce sollte am Ende eine breiige Konsistenz haben. Ansonsten länger köcheln lassen oder mehr Sojamilch nachschütten.

7. Im Wechsel Sauce und Lasagneblätter in einer Auflaufform schichten. Mit der Sauce beginnen und enden.

8. Hefeschmelz darauf verteilen und bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.

Tipp: Das Grün der Mairübchen kann für Salate oder Smoothies verwendet werden.

Everything-goes-Tomaten-Currysauce Variante mit Brokkoli und Kichererbsen

 

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Heute habe ich meine Lieblingscurrysauce mit knackigem Brokkoli und samtigen Kichererbsen kombiniert.

Außerdem erhielt die Sauce durch Hinzufügen von Kokosmilch einen südindischen Touch.

War ganz wunderbar lecker…

Zutaten (für 3 Portionen), Zeit: 20 Minuten und bis das Gemüse darin gar ist (oder was auch immer), was ja stark variiert

1 Dose Tomaten
4 EL Sesamöl (oder auch Olivenöl)
1/2 Zwiebel
1 TL Cumin
1 TL Curcuma
1 TL Koriander
1/2 bis 1 TL Chiliflocken
Samen von 2-3 Kardamonkapseln
optional: 100 ml Sojadrink (oder eine andere vegane Sahnealternative)
1 daumengroßes Stück Ingwer (in kleine Stücke geschnitten oder gerieben)
1 Stange Zimt oder 1 Prise gemalenen Zimt
Salz

1. Zwiebeln in heißem Öl glasig dünsten.

2. Die Gewürze hinzufügen und ca. 5 Minuten mitbraten. Dabei immer kräftig rühren, damit die Gewürze nicht anbrennen. Falls die Masse zu fest wird, etwas Wasser oder Öl dazu geben.

3. Die gehackten Tomaten hinzufügen und 10 Minuten köcheln lassen. Ggf. Sojadrink hinzufügen.

Heutige Variante: 

  • zu den Gewürzen eine Knoblauchzehe hinzugefügt

Nach Schritt 3. hinzugfügt

  • 1/2  Tasse Gemüsebrühe
  • 1/2 Tasse Kokosmilch
  • Röschen eines Brokkolikopfes (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 2 Hände voll Cashewkerne
  • nach weiteren 5 Minuten 1 kleine Dose Kichererbsen

Tipp: Als Beilage passen wieder Basmarireis, Bulgur oder, wie auf meinem Photo, Quinoa.

Scharf-süßer Rote Bete Smoothie mit Frischekick

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Diese wilde Mischung schmeckt nach Schokopudding, Wald und Abenteuer in fernen Ländern!

Ein echtes Erlebnis für die Geschmacksnerven und ein Fitmacher für weitere Abenteuer: Rote Bete sorgt für Eisenbildung, Bananen stärken die Nerven und Kakoapulver senkt den Blutdruck.

Zutaten (für 550ml), Zeit: 10 Minuten

  • 330 ml Kokoswasser
  • 2 Rote Bete Knollen (gekocht und gewürfelt)
  • 5 EL Fenchelgrün
  • 1 Schuss Leinöl
  • Prise Fleur de Sel
  • Prise Cayennepfeffer
  • 1 Banane (in Scheiben geschnitten)
  • 2 EL reines Kakaopulver
  • 3 EL Chiasamen

1. Alle Zutaten gründlich miteinander vermixen.

2. Chiasamen unterrühren und auf zu neuen Ufern!

Extrem grüne Grüntee-Nudel-Pfanne

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Dinge gibt´s, da denkt man gar nicht, dass es die gibt… Zum Beispiel Nudeln aus Grünem Tee Pulver, Salz und Wasser.

Und wie diese Dinge erst schmecken!

Ich habe erwähnte sehr extravanagnte Nudeln, die es im Asia-Laden zu kaufen gibt,  mit einem exotischen Dressing und regionalem, saisonalen Gemüse kombiniert:

Der Einkauf im Kräuterhof Lübars (Biogemüseanbau und Verkauf durch die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung GmbH , kurz BWB) hat mir nämlich unter anderem Brokkoli, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch gebracht.

Zutaten (für 2 Portionen), Zeit: 20 Minuten

Für das Dressing:

  • 2 El einer unbehandelten Zitrone
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1/2 Zehe Knoblauch (kleingewürfelt)
  • 1 El Agavendicksaft
  • 1 Prise Chili
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Reisessig
  • 2-3 EL Sojasauce
  • 1-2 EL Sesamöl

Für den Wok-Inhalt:

  • Röschen von 1 Kopf Brokkoli (in mundgerechte Stücke gezupft)
  • 2 Frühlingszwiebel-Knollen (gewürfelt)
  • 1/2 Zehe Knoblauch (gewürfelt)
  • 1 EL Sesamöl
  • Prise Salz

Topping:

  • 2 EL Gomasio (oder einfach geröstete Sasamsamen mit Prise Meersalz)
  • 3 EL gehackter Schnittlauch
  • das Grün von 2 Frühlingszwiebeln (in Scheibchen geschnitten)

Und außerdem :

  •  150 g Grüner Tee Nudeln: also ich habe zwei dieser elegant umwickelten Portionen aus einer 225 g Packung verwendet. Die dritte ist auf dem Photo unten links angedeutet 🙂

1. Öl im Wok erhitzen und die Frühlingszwiebelknollen mit dem Knoblauch und der Prise Salz darin anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

2. Brokkoli hinzufügen und unter Rühren anbraten, bis er bräunliche Stellen hat, aber noch schön knackig ist.

3. Währenddessen die Nudeln in sprudelndem Salzwasser bissfest kochen.

4. Dressing-Zutaten miteinander verquirlen, am besten mit einem kleinen Schneebesen.

5. Die Nudeln mit dem Wokinhalt und dem Dressing in einer Schüssel gründlich vermischen und mit dem Frühlingszwiebelgrün, dem Schnittlauch sowie Gomasio toppen.

Tipps:

  • Auch kalt ein ziemlicher Kracher und daher ideal für unterwegs, als Picknick-Highlight oder Mittagspausensnack.
  • Das Dressing passt zu allen möglichen asiatischen Nudeln mit dem jeweiligen Gemüse der Saison, also einfach mal mutig experimentieren! Sehr lecker zum Bespiel mit Paprika, Zucchini, Auberginen, rohen Salatgurken…
  • Anstelle des Schnittlauchs passt natürlich auch Koriander oder  Petersilie.