Tofu-Avacado-Brot

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Auf die Frage, was Veganer auf ihre Brotscheiben legen, konnte ich zu Beginn meiner Vegan-Zeit nur die Antwort “Vegane Aufstriche” geben. Klar, man kann auch sein Konto für Ersatzkäse und Pseudofleisch plündern, aber das tut auf Dauer weder dem Konto noch der Gesundheit gut. Besonders veganer Käse steckt wirklich voller zweifelhafter Zutaten. Probiert es ruhig aus, alles ok, ihr werdet es überleben und es schmeckt nicht mal schlecht – aber denkt nicht, das wäre die einzige Möglichkeit, seine Stulle zu genießen. Es gibt nämlich noch viel mehr Möglichkeiten und daher stelle ich nun ein paar meiner Lieblings-Brotkreationen vor.

Diese Variante schmeckt ziemlich herzhaft. Da manche Leinöle eine dezet fischige Note haben, kann der gewitzte Veganer seinen Fischhunger dabei hemmungslos ausleben und erhält nebenbei einige gesunde Fette.

Macht ziemlich süchtig!

Zutaten (für ein belegtes Brot), Zeit: 2-3 Minuten

  • 2 Scheiben Tofu, natur
  • 1/4 Avocado (in Scheiben geschnitten)
  • vegane Mayonaise
  • Schuss Leinöl
  • Salz Pfeffer

Einfach erst das Brot mit Mayonaise bestreichen, Tofu und Avocado darauf schichten, Schuss Öl drüber, salzen und pfeffern und genießen!

Tipp: Auch tauglich als Sandwich!

Bananen-Chia-Pfannkuchen

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Heute war wieder ein Pfannkuchen-Sonnntag, denn das ist einfach ein wunderbar genussvoller Start in den Tag. Wie so häufig habe ich ein wenig experimentiert und zwei Bananen sowie Chiasamen hinzugefügt. Beides überzeugt mich absolut: Die Bananen geben dezente Süße und die Chiasamen eine leicht nussige Komponente, die hervorragend mit meinem geliebten Ahornsirup harmoniert.

Zutaten (für 7-8 große Pfannkuchen)

  • 500ml Mineralwasser
  • 300g Dinkelmehl
  • 2 pürierte Bananen
  • Prise Salz
  • Spritzer Agavendicksaft
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Chiasamen nach Geschmack, ich habe 4 EL verwendet

Zutaten miteinander verrühren und ab in die Pfanne damit. Mit Kokosöl schmeckt es besonders köstlich!

Tipp: Das gleiche Rezept funktioniert auch ohne Chiasamen und ohne Bananen, wenn ihr diese Zutaten nicht vorrätig habt. Aber es lohnt sich wirklich, diese Variante einmal auszuprobieren!

Wirsing Chips mit Erdnuss-Chili-Geschmack

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Die Grünkohlsaison ist in Deutschland leider vorbei, also habe ich nach Alternativen zu meinen geliebten “Kale Chips”  gesucht. Mit Wirsing Chips habe ich diese gefunden:

Zutaten:

  • 1/2 Wirsing (vom harten Stengel gezupft)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 -2 TL Erdnussbutter
  • Salz
  • Chilipulver

1. Öl, Erdnussbutter, Salz und Chili miteinadner vermischen und in den Wirsing einreiben.

2. Die Blätter aus dem mit Backpapier unterlegten Rost verteilen und bei 80 Grad so lange trocknen, bis diese knusprig sind. Dies dauert ungefähr 50 Minuten. Zwischendurch lüften.

Mie-Nudeln mit Tofu und Gemüse

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Asiatische Nudelpfannen sind einfach immer lecker und einfach immer einfach. Nudeln kochen, ein wenig Gemüse in den Wok hauen und schon ist man im kulinarischen Himmelreich.

Zutaten (für 3-4 Potionen), Zeit: 20 Minuten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Ingwer (gehackt)
  • Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 150g Tofu (gewürfelt)
  • 1 Zuchhino (in Streifen geschnitten)
  • 1 rote Paprikaschote (in Streifen geschnitten)
  • 2 Möhren (geschrubbt und in Streifen geschnitten)
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Schuss Agavendicksaft
  • 3-4 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • Salz
  • Sriracha-Sauce
  • 200g Mienudeln

1. Mie-Nudeln bissfets kochen.

2. Hälfte des Knoblauchs und des Ingwers mit 2 EL Sesamöl und 2 EL Sojasauce verrühren und mit den Tofu in einer kleinen Schüssel damit vermischen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 10-15 Minuten lang backen.

3. Restlichen Knoblauch und das Gemüse im heißen Sesamöl kurz anbraten. Frühlingszwiebeln, Ingwer und Tofu hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten. Übrige Sojasauce, Brühe und Agavendicksaft hinzufügen. Ggf. salzen.Nudeln und Tofu uterrühren und mit Sriracha-Sauce servieren.

Gumboinspirierter Eintopf mit Polenta

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Ich hatte Lust auf Gumbo, aber keine Okraschoten im Haus. Der Mangold musste weg und ich wollte Polenta essen. Das Schöne beim Kochen ist: Es gibt für (fast) alles eine Lösung und die scheckte herausragend lecker. Dabei habe ich mich an mein Ursprungs-Gumborezet gehalten (hier), den Seitan und zwangsläufig die Okraschoten weg gelassen und durch 3 Hände voll Mangold ersetzt.

Anstelle des Reis habe ich einfach Polenta verwendet und es war wirklich eine gute Lösung!

Schwarze Bohnen-Eintopf

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Eintöpfe sind einfach etwas Feines und welche mit Bohnen sind besonders toll, weil sie so nachhaltig sättigen. Dieser hat Sucht-Potential!

Zutaten (für 5-6 Portionen), Zeit: 1 1/2 Stunden

  • 500g schwarze Bohnen (über Nacht eingeweicht)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1-2 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 rote Paprika (entkernt und gewürfelt)
  • 2-3 Jalapenos (gehackt)
  • 2 Stangen Stangensellerie
  • 3 Karotten (geschrubbt, längs halbiert und in Scheibchen geschnitten)
  • optional: Seitan nach Belieben
  • 2 TL Cumin
  • 2 TL Thymian
  • 3 TL Oregano
  • 4 Tassen Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Weißweinessig nach Belieben
  • optional: Hefeflocken
  • Limettensaft

Für das Topping: Avocadostückchen und ggf. Hefeflocken

1. Die schwarzen Bohnen mindestens eine Stunde köcheln lassen.

2. Nach einer hallben Stunde Bohnengeköchele in einem großen Topf: Zwiebeln unnd Koblauch in heißem Olivenöl anbraten. Paprika hinzufügen und ca. 10 Minuten mitbrützeln lassen.

3. Sellerie, Jalapeno und Karotten hinzfügen sowie den optionalen Seitan und 10 Minuten köcheln lassen.

4. Gemüsebrühe, Thymian, Oregano und Cumin hinzufügen und nach weiteren 10 Minuten auch die Bohnen dazu geben.

5. Weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind. Pfeffern und salzen.

6. Auf dem Teller mit Limettensaft und Essig abschmecken und optional Hefeflocken hinzufügen.

 

True Blood

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Diesen Smoothie habe ich nach meiner amerikanischen Lieblings-Vampirserie Trueblood benannt – weil der Saft von vier Blutorangen zu den Zutaten gehört, wegen der blutbildenden Rote Bete und weil er einfach aussieht wie Blut. Zudem macht er durch all die gesunden Inhaltsstoffe nahezu unsterblich :-)

Zutaten (für 1 großen Smootie)

  • Saft von 4 Blutorangen
  • 1 TL Ingwer (gehackt)
  • 3 Knollen Rote Bete (ggf. vorgekocht, es sein denn ihr habt einen dieser Wundermixer, die alles mixen)
  • Schuss Ahornsirup
  • optional: 1 TL Aroniapulver

Alles mixen und durch die Nacht fliegen!