Cremige Spitzkohlpfanne mit Apfel und Seitan

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Probiere mich gerade durch Gemüsesorten, die ich bisher sträflich vernachlässigt habe. Spitzkohl gehörte bisher definitiv dazu. Dabei kann man solch leckerer Sachen mit dem veranstalten:

Zutaten (für 3 Portionen), Zeit: 30 Minuten

  • 1 mittelgroßer Spitzkohl (äußere Blätter und Strunk entfernt, halbiert und in Scheibchen geschnitten)
  • 1 Apfel (mit Schale und ohne Kerngehäuse geachtelt)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (Strunk und äußere Blätter entfernt und in kleine Streifen gecshnitten)
  • 1-2 TL schwarzer Sesam
  • 200g Seitan (gewürfelt)
  • 250ml vegane Sahne (ich nehme gern Rice cuisine)
  • 1 TL Currypulver
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

1. Currypulver und Sesam in Olivenöl anbraten. Spitzkohl hinzufügen und mitbraten.

2. Nach ein paar Minuten Seitan und Frühlingszwiebeln hinzufügen und mitbraten.

3. Nach weiteren 5 Minuten Apfelstückchen hinzufügen sowie die Sahne.

4. Köcheln lassen, bis alles durch ist. Salzen und pfeffern.

Mit Pasta servieren!

Kartoffel-Möhren-Auflauf

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Diesen Auflauf löffelt man eher wie einen Eintopf und isst ihn nicht als Stück mit Messer und Gabel. Er schmeckt unwiderstehlich cremig und würzig.

Zutaten (für 3-4 Portionen), Zeit: 50 Minuten

  • 400g Kartoffeln (geschält und in 1cm breite Streifen geschnitten)
  • 400g Möhren (dito)
  • 150 ml vegane Sahne
  • 1TL Brühpulver
  • 2-3 Zehen Knoblauch (gepresst)
  • 1EL  Kräuter der Provence
  • Hefeschmelz (hier)

1. Zunächst die Möhren in kochendem Salzwasser 5-6 Minuten kochen. Dann die Kartoffeln hinzufügen und mitkochen, bis beides bissfest ist.

2. In der Zeit: Vegane Sahne mit dem Brühpulver, den Kräutern der Provence und dem Konoblauch vermischen.

Hefeschmelz herstellen.

2. Möhren und Kartoffeln eine Auflaufformform schütten. Sahnesauce darüber gießen und zum Schluss den Hefeschmelz darüber gleichmäßig streichen.

3. 20 Minuten lang im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad backen lassen.

Mango-Mangold mit Couscous

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Dieses süß-scharfe Zeug wird euch verzaubern, ein Löffel und ihr seid hin und weg!

Zutaten (für 4 Personen), Zeit: 40 Minuten

  • 400g Mangold (von den harten Stielen befreit und in mundgererechte Stücke geschnitten, die hellen, harten Teile von den grünen trennen)
  • 1 Mango (geschält und vom Kern mundgerechte Stückchen abschneiden)
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1-2 Hände voll Rosinen
  • optional: Pinienerne
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Agavendicksaft
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 5 Nelken
  • 1/2 TL Fenchelpulver
  • 2 Sternanis
  • 1 TL Chiliflocken
  • Couscous

1. In einer sehr großen Pfanne oder einem beschichteten Topf: Zwiebeln in heißem Olivenöl anbraten, bis sie glasig sind. Knoblauch, Chiliflocken, Zimt, Nelken, Fenchel und Sternanis hinzufügen und kurz mitbraten. Harte Mangoldstückchen hinzufügen und ebenso mitbraten. Mit Tomaten und Wasser ablöschen. Rühren!

2. Nach 10 Minuten grüne Mangoldstückchen, Mangostücke, Pinienerne und Rosinen hinzufügen.

3. Couscus nach Packungsanleitung zubereiten.

4. Wenn alles fertig ist: Sternanis entfernen, salzen, pfeffern und mit Agavendicksaft nach Belieben süßen.

Grünkohlchips

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Habe beim Zubereiten der berühmten “kale chips” etwas herumexperimentiert. Meine Ursprungsvariante (hier) war ok, aber absolut gelingsicher ist es, wenn ihr den Backofen auf eine sehr niedrige, wenn nicht gar  die niedrigste Temperatur stellt und ab und zu lüftet, um das verdamfte Wasser heraus zulassen. Die Chips sollen getrocknet und nicht gebacken werden! Also hier das Rezept:

Zeit: Eine Stunde, Arbeitszeit: 10 Minuten

  • Grünkohl
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • optional: Hefeflocken

1. Die gewünschte Menge gewaschenen Grünkohl von den harten Stielen entfernen und in mundgerechte Stückchen zupfen. Gründlich trocknen – ggf. mit Hilfe eines Handtuchs oder einer Salatschleuder.

2. Mit ein wenig Olivenöl einreiben und mit Salz bestreuen.

3. Optional mit Hefeflocken vermischen, das gibt dem Ganzen einen käsigen Charakter und ist sehr gesund.

4. Nun nebeneinander großzügig auf ein Backblech legen. Sie sollten sich nicht berühren, sonst trocknen sie nicht richtig.

5. Nun habe ich sie bei 70 Grad für 50 Minuten getrocknet und zwischendurch ab und zugelüftet.

Sie schmeckten super und ich werde euch in Zukunft wohl noch weitere Varianten vorstellen, denn es macht süchtig!

 

Butternut-Apfelsuppe mit Cranberrys und Popcorn

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Diese frische und süße Suppe ist einfache ein Muss für die Herbstmonate! Schmeckt aber auch im Winter fantastisch.

Zutaten (6-7 Portionen), Zeit:1 Stunde

  • 1 mittelgroßer Buttnernut-Kürbis (keine Panik, hier kommt es nicht auf genauen Mengenverhältnisse an, geschält, entkernt und in 2-3 cm große Stüce geschnitten)
  • 3 Äpfel (geschält, entkernt und in 2-3 cm große Stüce geschnitten)
  • 1 EL Ingwer (geschält und gehackt)
  • 2-3 Zehen Knoblauch (geschält und gehackt)
  • 1 Zwiebel (gehackt)
  • 2 Tassen Apfelsaft
  • 1 EL Rosmarin (Pulver)
  • 1-2 TL Chiliflocken
  • Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 Hände voll Cranberrys (getrocknet)
  • Popcornmais

1. In einem riesigen Topf:Ingwer und Zwiebeln in heißem Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Knoblauch, Rosmarin und Chiliflocken hinzufügen und mitbraten.

2. Apfel- und Kürbisstücke hinzufügen und kurz mit anbraten.

3. Mit dem Apfelsaft ablöschen. So viel Brühe hinzufügen, dass diese ca. drei fingerbreit höher im Topf ist, als die Kürbis- und Apfelstückchen. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

4. Nach ca. 25 Minuten müssten die Stückchen weich sein und können püriert werden.

5. Das Mandelmus darin verrühren, Cranberrys hinzufügen, salzen und ggf. nachwürzen und kurz noch einmal aufkochen.

6. In einem anderen Topf: Herd auf höchste Stufe stellen. Olivenöl in beschichteten Topf schütten. Der Topfboden sollte mit Öl bedeckt sein. Maiskörner hinein schütten.Davon sollte der Boden ebenso bedeckt sein, aber nicht häufen! Deckel drauf und poppen lassen.

7. Popcorn wie Croutins über die Suppe streuen oder, wenn euch das zu kurios ist, das Popcorn als Fingerfood zur Suppe servieren.

Pfannkuchen mit wilder Braunhirse

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Ich starte am Wochenden ausgesprochen gern den Tag mit Pfannkuchen. Da wird man mit der Zeit experimentierfreudig… War seeeeehr lecker und ist auch noch gesund, da wilde Braunhirse unter anderem viel Magnesium und Eisen enthält.

Zutaten (für 5-7 Pfannkuchen), Zeit für den Teig: 10 Minuten

  • 200 g Mehl (was auch immer9
  • 50 g wilde Braunhirse
  • 400 ml Wasser
  • Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Sonnenblumenöl der  Kokosölod

Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren und dann kellenweise in eine gefettete (hier kommt das Öl ins Spiel!) Pfanne geben. Wenden, genießen und in den Tag starten – oder sich wieder genüsslich ins Bett kuscheln :-)